Grüne Branche

Alterskassenrente nach „Hofladenurteil“: reines Gewerbe unschädlich

Viele Gartenbau- und landwirtschaftliche Unternehmer möchten ihren Betrieb abgeben, um die Alterskassenrente zu erhalten. Werden Gewerbebetriebe, wie zum Beispiel Fotovoltaikanlagen, Handels- oder Dienstleistungsbetriebe zurückbehalten, stellt sich oft die Frage, welche Arten von Gewerbebetrieben ohne schädlichen Einfluss auf die Rente weitergeführt werden können. 

Für die Altersrente dürfen keine Flächen mehr bewirtschaftet werden. Foto: Fotolia

Grundsätzliche Voraussetzung für den Erhalt der Rente durch die Alterskasse für den Gartenbau beziehungsweise die landwirtschaftliche Alterskasse ist immer die Abgabe der landwirtschaftlichen Fläche – der Rentner darf also die Fläche nicht mehr bewirtschaften.

Werden Gewerbebetriebe weiter betrieben, dürfen in deren Rahmen keine Flächenbewirtschaftungen stattfinden. So ist beispielsweise die Zurückbehaltung einer Fotovoltaikanlage unschädlich für die Rente, ebenso wie der Betrieb eines gewerblichen Hofladens. Hier dürfen allerdings nur zugekaufte Produkte veräußert werden.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 21/13. (ts)