Grüne Branche

Apfelhecken - Obsternte mal anders

Eigenes Obst zu ernten, ist eine Freude für Groß und Klein. Dazu braucht es aber nicht gleich einen großen Apfelbaum oder gar eine Obstwiese. Wo wenig Platz ist, kann auch eine Hecke aus Spalier- oder Säulenbäumen die eigene Apfelernte ermöglichen.

Eine Apfelhecke bietet Sichtschutz, blüht im Frühjahr, trägt im Sommer Früchte und im Herbst verfärbt sich ihr Laub. Foto: BdB.

Besonders in kleinen Gärten kommt die Multifunktionalität einer Apfelhecke den Bewohnern zugute: Sie bietet Sichtschutz, blüht im Frühjahr, trägt im Sommer Früchte und im Herbst verfärbt sich ihr Laub. Eine originelle und abwechslungsreiche Alternative zu grünen Hecken ist die fruchtige Variante allemal. Auch dunkle Mauern kann man mit Obstbäumen verschönern. Mehr Abwechslung kommt ins Spiel, wenn man verschiedene Apfelsorten gemeinsam mit Birnbäumen oder Wildobst pflanzt. Jahr für Jahr werden Bienen und andere Bestäuber für die nektarreichen Blüten sehr dankbar sein

Welche Sorten sich für die Pflanzung einer Apfelhecke besonders gut eignen, erfährt man am besten in einer Baumschule. Hier finden Pflanzenfreunde eine große Auswahl verschiedener Apfelsorten, deren Früchte sich in Geschmack, Farbe, Größe und Konsistenz unterscheiden. Was die Wuchsform der Bäume betrifft, so gibt es Sorten, die nur wenig zur Verzweigung neigen und daher selten geschnitten werden müssen. Auch Anfänger können sich daher an die Pflanzung einer Nutzhecke wagen.

Tipps und Tricks, wie man die Obstbäume in Form hält, gibt es auch: viele Baumschulen bieten nämlich spezielle Workshops zu Schnitt und Pflege an. Wer jetzt pflanzt, kann sich schon in diesem Sommer an der Hecke, spätestens im nächsten Jahr über die ersten eigenen Früchte freuen.

Weitere Informationen und Baumschulen vor Ort unter www.gruen-ist-leben.de

Quelle: BdB