Grüne Branche

Aufmaß-App um WebApp erweitert

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Zu Beginn des Jahres ging mit smart-to-plan eine neue App für den GaLaBau an den Start, die es professionellen Anwendern erleichtern sollte, digitale Aufmaße von Außenbereichen zu erstellen. Die Macher wollen nun mit einer zugehörigen WebApp die Kunden- und Projektverwaltung mit der App verknüpfen.

Die Aufmaß-App smart to plan wurde um eine WebApp erweitert, die die Synchronisation mit dem Büro ermöglicht. Foto: Marc Erwin Patzer

Präzision der Messung verfeinert

Anfang des Jahres startete die App smart-to-plan mit der Idee, Aufmaße von Außenbereichen zu vereinfachen. Dahinter steht mit Sascha Bohl als Ideengeber ein gelernter Landschaftsgärtner, der zusammen mit der Agentur This Is DMG! Aus Hannover die App entwickelte (TASPO Online berichtete). Durch stetige Weiterentwicklungen kamen zunächst die Winkel- und Magnetfunktion hinzu. Ein kürzlich erfolgtes Update ermöglichte die Integration des LiDAR-Sensors unter dem Betriebssystem iOS. Mit diesem wird der Untergrund während des Messvorgangs gescannt und die Distanzmessung zwischen zwei Punkten noch präziser. Da diese Technik des Laserscannings noch recht neu ist, findet man den LiDAR-Sensor erst in Geräten ab dem iPhone 12 pro (Max) und dem iPad 11 pro.

WebApp macht schnelle Synchronisation möglich

Die größte Neuheit des Updates sei aber die Einführung einer WebApp. „Unsere aktuelle Neuheit ist die WebApp zu smart to plan, mit der die Kunden- und Projektverwaltung bequem vom Büro aus gemacht werden kann und eine direkte Verknüpfung mit der App besteht, wodurch zwischen Aufmaß auf der Baustelle und Weiterverarbeitung im Büro keine Zeit mehr verloren geht“, sagt Bohl. Die App sei somit direkt mit dem Büro verknüpft. Projekte und Kunden können somit nicht mehr nur in der App auf dem Smartphone oder Tablet bearbeitet werden, sondern auch direkt vom Rechner oder Laptop im Büro. Durch die sofortige Synchronisierung sei ein neuer Arbeitsauftrag unmittelbar auf der Baustelle zu sehen. Die abgeschlossene Messung wird samt Zusatzinformationen auf die WebApp synchronisiert, sodass im Büro direkt damit weitergearbeitet werden kann.

Zusammenarbeit mit Hochschulen?

Angesprochen auf die bisherigen Erfahrungen und das Feedback der Nutzer zeiht Bohl ein durchweg positives Fazit. „Einige Berufsschulen und Universitäten haben uns schon angeschrieben, da sie großes Interesse daran haben, unsere App in der Lehre zu testen. Gerade schreiben sogar zwei Studenten von der FH Osnabrück ihre Bachelorarbeit über smart to plan. Hier stehen wir im engen Kontakt, da wir natürlich selber Interesse an den Ergebnissen haben und wir stehen auch mit Rat und Tat zur Seite“, so der Landschaftsgärtner.

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