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Aufruf zum 1. Internationalen SEEMLA Symposium

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Das H2020 geförderte Projekt SEEMLA  (Sustainable exploitation of biomass for bioenergy from marginal lands - Nachhaltige Nutzung von Biomasse zur Bioenergiegewinnung auf Grenzstandorten) ruft im Rahmen des Kongresses der Europäischen Geophysikalischen Union (EGU) dazu auf, Beiträge zu dem Thema  Böden marginaler Standorte – Definition, Bewertung und Landnutzungsmöglichkeiten bis zum 11. Januar 2017 einzureichen.

Etwa 14.000 Teilnehmern werden den zweitgrößten geophysikalischen Kongress weltweit mit verfolgen. Das 1. Internationales Symposium EGU wird vom 23. bis 28. April 2017 in Wien stattfinden. Beiträge können unter egu2017.eu (Session SSS2.10) eingereicht werden.


Hintergrund

Das Ziel des Projektes SEEMLA (Sustainable exploitation of biomass for bioenergy from marginal lands) ist die zuverlässige und nachhaltige Nutzung von Biomasse an Sonder- bzw. Grenzstandorten ('marginal lands'; MagL), die weder für die Lebensmittel- noch Futtermittelproduktion genutzt werden und keine Gefahr für die Umwelt darstellen. Die Hauptzielgruppen sind regionale Behörden und öffentliche oder private Eigentümer von MagLs, die Kenntnisse über die Verfügbarkeit von entsprechenden Gebieten teilen können und für die Verwaltung dieser verantwortlich sind.

Darüber hinaus stellen Förster, Landwirte und die Zivilgesellschaft, die von der Umwandlung von MagL in Anbaugebiete von Energiepflanzen betroffen sind, wichtige Kooperationspartner für den Erfolg des Projekts dar. Die erste Herausforderung des Projekts besteht darin MagL zu definieren. Um hohe Erträge an MagL Standorten zu erreichen, ist es das Ziel, Anbausysteme für solch spezielle Anbaugebiete zu entwickeln und zu optimieren.