Grüne Branche

Automatische Bewässerung – das ist möglich

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Mehr Freiheit bei der Planung, stark reduzierter Zeitaufwand bei der Pflege und die Optimierung der Unterhaltskosten – wirtschaftlich spricht vieles für eine automatische Bewässerung öffentlicher, privater und betrieblicher Grünflächen. Wichtig ist dabei, den Verbrauch und den Bedarf zu optimieren, um langfristig Zeit, Geld und Wasser einzusparen.

Gepflegtes Grün dank automatischer Bewässerung. Foto: Gefa Fabritz

Ein Anbieter von solchen Anlagen ist das Krefelder Unternehmen Gefa Fabritz, das nachfolgend einen Überblick über die verschiedenen Lösungen und Tipps zur Planung der Anlagen gibt.

Beete, Bodendecker und Co. per Tropfbewässerung versorgen

Beete, Bodendecker, Hecken oder Bäume werden bestens per Tropfbewässerung versorgt. Tropfrohre leiten kleinste Wassermengen an festgelegten Tropfstellen hochpräzise direkt an das Wurzelsystem der Pflanzen. Dadurch erhält jede Pflanze die für sie optimale Wassermenge und lediglich eine Kleinstmenge Wasser versickert ungenutzt im Boden.

Da Kunden immer wieder von Vandalismus berichten, empfiehlt Dipl.-Ing. Andre Carstens, Ansprechpartner für die automatischen Bewässerungsanlagen Greendrop bei Gefa Fabritz, in öffentlichen Anlagen die unsichtbare unterirdische Installation. Bis zu zehn Zentimeter tief können die Rohre in den Boden gelegt werden.

Versenkregner für die Hausgarten- und Sportplatz-Bewässerung

Für die Installation bei der Hausgarten- und Sportplatz-Bewässerung sind Versenkregner geeignet. Die verschiedenen Varianten, die sich in unterschiedlichen Wurfweiten und Sektor-Einstellungen charakterisieren, arbeiten mit unterschiedlichem Druck und Durchlaufmengen. Das Ausfahren des sogenannten Aufsteigers aus dem Gehäuse erfolgt durch den anstehenden Wasserdruck. Sind die Flächen optimal bewässert, macht sich die Düse durch Absinken nahezu unsichtbar.

Mit Greendrop wird das Grün auf Bodenbedingungen und Standort hin gewässert und dankt es mit gesundem Wachstum – auch bei reduzierter Düngergabe, so der Hersteller. Über Steuergeräte werden Beregnungsdauer und -zeitpunkt programmiert, sodass für den entsprechenden Boden und Pflanzentyp die optimale Niederschlagsmenge eingestellt werden kann.

Flächen unterschiedlich häufig in der Woche beregnen

Da mehrere Programme zur Verfügung stehen, lassen sich verschiedene Vegetationsflächen (zum Beispiel Rasen und Gehölze) unterschiedlich häufig in der Woche beregnen. Die Palette der Steuergeräte reicht von einfachsten Geräten mit einer Station bis zu PC-verbundenen Geräten, die 40 Stationen schalten.

Das Krefelder Unternehmen bietet einen sogenannten Inhouse-Planungsservice inklusive Planung, Ausgestaltung und Implementierung der professionellen Bewässerung an. In einer Handskizze oder, im besten Fall, einem Lageplan in einem CAD-Format werden Informationen zur Größe und Lage der bewässerten Fläche, Bepflanzungsart sowie Druck und Dimensionierung des Anschlusses übermittelt. Kunden erhalten einen fertigen Einbauplan inklusive Materialaufstellung und müssen nur noch ihre Arbeitsstunden einkalkulieren.