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Azerca-Kulturen: 2017 ausgezeichnetes Heide-Jahr

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Die Zusammenarbeit mit Friedhofsgärtnern und Floristen steigert die Nachfrage nach Callunen und Co. 2017 sei ein „ausgezeichnetes Heide-Jahr“, beobachten die Experten bereits jetzt.

Azerca-Kulturen werden stark nachgefragt, unter anderem von Floristen und für Grabbepflanzungen. Foto: Azerca

Guter Saisonverlauf von Azerca-Kulturen

„Die Azerca-Kulturen stehen alle in hervorragenden Qualitäten und werden stark nachgefragt“, erklärt Gerhard Friedrich, Vorsitzender der Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau (ZVG). Im Vorfeld der Azerca-Herbsttagung, die in diesem Jahr vom 26. bis 28. November in Rostock stattfindet, bekräftigte er den guten Saisonverlauf von Callunen, Eriken und Gaultherien.

Friedrich führt den guten Absatz nicht nur auf das witterungsmäßig gute Heide-Jahr und eine kompetente Kulturführung zurück. Vielmehr seien auch immer interessantere Züchtungen von neuen Formen und stark leuchtenden Farben auf dem Markt.

Die von den Azerca-Gärtnern und ihren floristischen Partnern seit 1996 kontinuierlich entwickelten Verwendungsideen von Heide haben seiner Meinung nach eine stete Nachfragesteigerung bewirkt. Mittlerweile seien Stile und Anregungen in der Fachwelt selbstverständlich.

Heide leuchtet aktuell in monochromen Pflanzungen

Besonders positiv erwähnte Friedrich auch die Friedhofsgärtner. Ihre Grabgestaltungen seien ideenreich und vielfältig. „Aktuell leuchtet die Heide in monochromen Pflanzungen, wie auch harmonisch integriert in vielen anderen Herbstpflanzungen. Der Berufsstand zeigt bei Heide von der Züchtung über die Kultur bis zum Endkunden ein sehr positives Ineinanderwirken zum Vorteil von allen Beteiligten“, fasst der Azerca-Vorsitzende zusammen.

Die Zeit, in der die Azerca-Kulturen in voller Blüte stehen, nutzt die Sondergruppe Azerca für ein Fotoshooting. Dabei werden in Abstimmung mit Experten neue Themen und Trends mit Heide inszeniert. Erste Eindrücke zeigen eine Reihe von Making-of-Fotos mit Floristmeisterin Isabel Joeden, die mit dem Kamerateam ihren „Spaß mit Heide“ hatte.