Grüne Branche

Baden-Württemberg "hatte Nase vorn"

Europas größte Fachmesse für den Garten- und Landschaftsbau, die "GaLaBau 2006" in Nürnberg, war am 14. und 15. September 2006 Schauplatz des bundesweiten Berufswettbewerbes der Landschaftsgärtner. Zum "Landschaftsgärtner-Cup 2006", der sechsten Auflage des Wettbewerbs, traten junge Landschaftsgärtner aus dem gesamten Bundesgebiet in 13 Zweierteams an, um sich bei der Vorentscheidung für eine Teilnahme an der Internationalen Berufsweltmeisterschaft im Jahr 2007 in Japan zu qualifizieren. Zum Abschluss der "GaLaBau 2006" ermittelte eine Jury die Sieger. Als "Deutscher Meister 2006" der Landschaftsgärtner löste das Team Laura Neuffer und Christoph Maurits vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg das Ticket für die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft in Japan. Den zweiten Platz errang das Team Peter Amberger und Ronny Krause vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Mecklenburg-Vorpommern. Als Drittplatzierte stiegen Lars Ullrich und Christian Jäkel vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen auf das Siegerpodest. Die drei bestplatzierten Teams freuten sich über ausgewählte Preise. Im Rahmen des zweitägigen Wettbewerbs hatten die Teams insgesamt 14 Stunden Zeit, ihre Aufgabe zu meistern. Dabei handelte es sich um die Gestaltung einer attraktiven Gartensituation auf einer Fläche von vier mal vier Metern. Eine anspruchsvolle Aufgabe, wie die Messebesucher nach Ende des Wettkampfes feststellen konnten. Denn der Plan der Wettbewerbsaufgabe wies doch so manche Schwierigkeit auf, über die einige Wettbewerbsteilnehmer "stolperten". Was bei den Arbeiten der Siegerteams so einfach und wie aus einem Guss erschien, das geriet bei manch anderem Teilnehmer etwas aus der Flucht - oder wurde nicht ganz fertiggestellt.