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Bald genveränderte Gypsophila aus Kenia?

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Erobern demnächst genveränderte Gypsophila aus Kenia den Schnittblumen-Markt? Medienberichten zufolge liegt der National Biosafety Authority (NBA) in Nairobi ein entsprechender Antrag des Unternehmens Imaginature Ltd vor.

Durch Genmanipulation soll es Schnitt-Gypsophila bald in noch mehr Farben geben. Foto: Pixabay

Genmanipulation soll lediglich für mehr Farben bei Schnitt-Gypsophila sorgen

Wie die NBA angibt, will Imaginature Ltd durch Genmanipulation lediglich die Farbpalette seiner Gypsophila erweitern. Dazu werden den Schnittblumen die Gene hinzugefügt, die bei Arabidopsis für neue Blütenfarben von dunklem Purpur über Rot bis hin zu hellem Pink verantwortlich sind. Darüber hinaus soll es keine genetischen Veränderungen der Gypsophila geben, so die kenianische Behörde.

Durch die Genmanipulation erhofft sich Imaginature Ltd, auf dem globalen Schnittblumen-Markt höhere Preise für die neuen Farbvariationen erzielen zu können. Außerdem wird erwartet, dass kenianische Blumenproduzenten mit den genveränderten Gypsophila künftig ihre Marktposition stärken und höhere Umsätze erzielen können.

Kenianische Behörde prüft Unbedenklichkeit der Gentechnik-Gypsophila

Laut Medienberichten prüft die NBA derzeit, ob die genmanipulierten Schnittblumen negative Auswirkungen für Mensch, Tier und Umwelt haben könnten. Erst nach Abschluss sämtlicher Analysen will die kenianische Behörde entscheiden, ob sie die Produktion der GVO-Gypsophila zulässt.

Sollte Imaginature die Genehmigung erhalten, will das Unternehmen mit Sitz in Naivasha seine genmanipulierten Schnitt-Gypsophila zunächst hauptsächlich für den US-amerikanischen Markt produzieren.