Grüne Branche

Baubeginn: Spatenstich für die IGA Berlin 2017

Ende November beginnen die Bauarbeiten für die Internationale Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017. Stellvertretend für den Start der zweijährigen Bautätigkeiten erfolgte jetzt der erste Spatenstich für das Besucherzentrum in den Gärten der Welt, das einen Informations- und Veranstaltungsbereich sowie eine Gastronomie beherbergen wird. 

Im Beisein von Jörg Weber, Architekt des Besucherzentrums, und IGA-Geschäftsführerin Katharina Langsch (vorn im Bild, von rechts), tätigte IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt als Bauherr den Spatenstich für das Besucherzentrum Gärten der Welt. Foto: IGA Berlin 2017

Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH sowie der IGA Berlin 2017 GmbH, und IGA-Geschäftsführerin Katharina Langsch gaben im Beisein von Beate Profé, amtierende Abteilungsleiterin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates der IGA Berlin 2017 GmbH, Bezirksstadtrat Christian Gräff, Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH und Jörg Weber, Architekt des Besucherzentrums, offiziell den Startschuss für das Ausheben der Baugrube für das Gebäude.

Erste Bauphase bis Sommer 2015
In den kommenden Monaten wird die Baugrube für das Besucherzentrum der Gärten der Welt vorbereitet, bevor im Frühjahr 2015 der Grundstein für das Gebäude gelegt wird. Bauvorbereitende Maßnahmen beginnen jetzt ebenso für die Freilichtbühne und die Tropenhalle in den Gärten der Welt, die ab Frühjahr 2015 auf den Erweiterungsflächen der Gärten der Welt errichtet werden. Außerdem starten dann die landschaftsarchitektonischen Arbeiten für die entstehenden Wasserwelten und die internationalen Gartenkabinette im Parkgelände.

Zur Umsetzung eines ökologischen Entwicklungs- und Pflegeplans für den bewaldeten Kienberg werden ab Ende November zugewachsene Lichtungen auf der Anhöhe wiederhergestellt und zusätzliche Offenflächen geschaffen. Dazu gehören beispielweise die Streuobstwiesen, die am südlichen Hangfuß der Anhöhe entstehen oder auch reich strukturierte Gehölzränder an Wegen. Zudem werden im kommenden Winter vereinzelt Gehölze für die ab 2015 entstehenden Infrastrukturen und Anlagen, wie beispielsweise das Aussichtsbauwerk auf dem Gipfel des Kienberges, entnommen.

„Aufgrund der kurzen Zeit bis zur Eröffnung ist es ein anspruchsvolles Ziel, diese umfangreichen Maßnahmen umzusetzen“, erklärt Christoph Schmidt. „Dafür brauchen wir die Unterstützung aus der Bevölkerung und gehen zuversichtlich und gestärkt an den Baubeginn, da uns rund 1.500 Besucherinnen und Besucher nicht zuletzt bei unserem Tag der offenen Tür Ende September große Herzlichkeit und noch einmal Hinweise für ein erfolgreiches Gelingen entgegen brachten.“

Nachhaltige Parkentwicklung
Der Großteil der mit der IGA verbundenen Neuerungen bleibt dauerhaft nach der IGA bestehen – wie die bis dahin abgeschlossene Gestaltung der Erweiterungsflächen in den Gärten der Welt, das geplante Aussichtsbauwerk auf dem Kienberg oder die langfristig angelegte Waldentwicklung auf dem Kienberg.

Während die Gärten der Welt nach Ende der IGA weiterhin eine eintrittspflichtige Parkanlage bleiben, wird der Naturpark am Kienberg und dem angrenzenden Wuhletal wieder zu einem kostenfrei zugänglichen Naherholungsraum. (ts/iga)