Grüne Branche

Baumschule Lorberg gewinnt Ausbildungspreis 2019

, erstellt von

Eine qualitativ hochwertige Ausbildung, der Einsatz innovativer Ausbildungselemente, ehrenamtliches Engagement und Aktivitäten zur Unterstützung benachteiligter Jugendlicher: Damit punktete die Baumschule Lorberg bei den Juroren des Brandenburgischen Ausbildungspreises und gewann die Auszeichnung als erster gärtnerischer Ausbildungsbetrieb.

Baumschule Lorberg mit langer Ausbildungstradition

Das 1843 im Herzen von Berlin gegründete Unternehmen gilt als eine der größten Baumschulen in Europa. Auf über 800 Hektar produziert Lorberg ein umfangreiches Sortiment an Baumschulpflanzen – vom leichten Strauch bis hin zum acht Mal verpflanzten Solitärbaum, wie es auf der Website des Betriebs heißt. Mit dem Brandenburgischen Ausbildungspreis wurde jetzt auch lange Ausbildungstradition der Baumschule gewürdigt.

Die Auszeichnung würdigt das vorbildliche Engagement in der betrieblichen Ausbildung. Insgesamt 76 Unternehmen hatten sich für den in diesem Jahr bereits zum 15. Mal vergebenen Ausbildungspreis beworben, von denen elf am 20. November geehrt wurden – so auch die Baumschule Lorberg, wie Eduard Krassa, Leiter der Abteilung Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten des brandenburgischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Klimaschutz in der Potsdamer Staatskanzlei verkündete.

Lorberg will Teil des Preisgelds in Netzwerk der gärtnerischen Azubis investieren

Hannes Mikalo, Ausbilder bei der Baumschule Lorberg, nahm die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung in Potsdam entgegen. Wie Hanno Leight, Vertriebschef des Traditionsbetriebs, erklärte, soll ein Teil des Preisgelds in das Netzwerk der gärtnerischen Auszubildenden fließen. Brandenburgs Zukunft brauche einen starken Gartenbau, wozu unter anderem ein reger Austausch und ein fester Zusammenhalt unter den Brandenburger Gärtnern der jungen Generation nötig seien, so die Begründung.

Gewinnern des Ausbildungspreises gebührt „Dank und Anerkennung“

„Die elf Preisträgerinnen und Preisträger sind Vorbilder der beruflichen Ausbildung. Sie engagieren sich mit viel Einfallsreichtum und Entschlossenheit für junge Menschen, ermöglichen ihnen einen erfolgreichen Berufsstart. Gleichzeitig investieren sie in die Fachkräftesicherung und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung“, betonte Dr. Friederike Haase, Leiterin der Abteilung Arbeit im Ministerium und Vorsitzende der Jury des Ausbildungspreises 2019, bei der Verleihung.

Die Auszeichnung solle mehr Betriebe ermutigen, sich aktiv an der beruflichen Ausbildung zu beteiligen. „Die heutigen Preisträger sind beispielgebend dafür, wie jungen Menschen mit einer guten Ausbildung Zukunftsperspektiven in Brandenburg geboten werden können“, so Haase.