Grüne Branche

Baumschule Walsetal – Erfolg auf der Öko-Schiene

Neue Ideen beleben das Geschäft. Das gilt auch für die Baumschule Walsetal in Dietzenrode, nahe der Landesgrenze zu Hessen im thüringischen Eichsfeld. Es ist ein Ökobetrieb, der nach den Vorgaben des Anbauverbandes Gäa wirtschaftet. Eine neue Vermarktungsidee ist beispielsweise das Naschgartenpaket mit verschiedenen Beerenobstarten und -sorten, ergänzt durch Delikatesserdbeeren und passende Kräuter. Eingepackt werden sechs bis zwölf Pflanzen von neuen und alten Sorten, verrät die Diplom-Landschaftsarchitektin und gelernte Gärtnerin Ulrike Laesker-Bauer, die den Betrieb im November 1992 eröffnete. Das „Überraschungspaket“ kommt dieses Jahr auf den Markt und kann direkt ab Hof oder per Versand erworben werden. Der Betrieb umfasst heute 5,5 Hektar. Je 2000 Quadratmeter sind Container- beziehungsweise Mutterpflanzen- und Sichtungsflächen, 0,5 Hektar dienen dem Saatbau und der Staudenzucht, auf zwei Hektar stehen ein- bis zweimal verschulte Gehölze und auf 0,5 Hektar Solitäre und Hochstämme. Dazu kommt eine kleine Gewächshausfläche für die generativen Anzuchten und ein Folien-Überwinterungshaus. „Das Geschäft“, sagt Laesker-Bauer, „wird von der Vielfalt getragen.“ Man ist klein und kann sich dem Markt flexibel anpassen.