Grüne Branche

Baumskulptur erinnert an Tornado

Genau zwei Jahre nach einem Tornado wurde am 23. August auf dem Lumdaer Friedhof eine Gedenkskulptur aus einem Baum vorgestellt, so der Giessener Anzeiger. 2010 hatte ein Tornado Dutzende Häuser verwüstet und einen Schaden von rund einer Million Euro hinterlassen. Eine 140 Jahre alte Eiche auf dem Lumdaer Friedhof war damals so schwer beschädigt worden, dass sie gefällt werden musste. 

Gedenkskulptur aus einer gefällten Eiche in Lumda. Foto: Sylvia Kühe

In einem tonnenschweren Stück des Stamms und des Kronenansatzes hat Albert Bökels aus Weitershain eine Skulptur eingearbeitet. Rund 100 Stunden habe er an dem Werk gearbeitet. Die Vorderseite der Baumskulptur zeigt eine Familie, die Rückseite ziert ein Kreuz.
 
Auch auf dem Hochdorfer Friedhof wurde Ende August eine Holzskulptur eingeweiht, berichtete der Schwarzwälder Bote. Der Holzkünstler Fritz Girrbach aus Besenfeld hat die Kreuzigungsszene auf dem Berg Golgatha in einen rund 500 Kilogramm schweren Baumstumpf geschnitzt. Dieser stammte von einer alten, morschen Linde am Friedhofseingang, die im letzten Sommer gefällt wurde. fk