Bayer erweitert Portfolio mit Bio-Gemüsesaatgut

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Der steigenden Nachfrage nach bio-Produkten kommt Bayer mit der Einführung von Bio-Gemüsesaatgut nach. Foto: Bayer

Der Bayer-Konzern hat bekannt gegeben, dass er sein Angebot an Gemüsesaatgut unter dem neuen Dach „Vegetables by Bayer“ um ökologisch erzeugtes Saatgut erweitern wird. Man konzentriere sich hierbei vor allem auf die drei wichtigen Kulturen für den Gewächshausmarkt Tomaten, Paprika und Gurken. Die Markteinführung sei für 2022 geplant, mit einer Erweiterung um Tomaten-Wurzelstöcke im darauffolgenden Jahr.

Nachfrage nach Bio-Produkten stetig steigend

Wie der Konzern mitteilte, sei die Nachfrage nach hochwertigem Bio-Saatgut enorm gestiegen. Auf Verbraucherseite nehme die Nachfrage nach Bio-Produkten ebenfalls immer mehr zu. Laut einer Schätzung der International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM) habe der weltweite Markt für biologische Lebensmittel derzeit ein Volumen von mehr als 106 Milliarden Euro. Beim biologischen Saatgut belief sich das Volumen im Jahr 2020 355 Millionen US-Dollar und soll mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 6,2 Prozent auf 480 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 anwachsen. Hier sehe Bayer eine große Chance für seine Kunden, ihr jeweiliges Geschäft auszubauen und trage dieser Prognose Rechnung.

Bio-Saatgut unter den Marken Seminis und De Ruiter

„Die Einführung unseres zertifizierten Bio-Gemüsesaatguts bietet die Möglichkeit, den Landwirten auf dem Markt für biologische Nahrungsmittel weiterhin unsere erstklassigen Sorten anzubieten, deren Krankheitsresistenz in der Branche führend ist. Gleichzeitig bieten wir den Verbrauchern eine größere Auswahl“, sagt Inci Dannenberg, Leiterin von Global Vegetable Seeds bei Bayer. Das neue bio-zertifizierte Saatgut werde dann von Bayer unter den beiden Gemüsesaatgut-Marken Seminis und De Ruiter verkauft.

Weitere Expansion geplant

Im kommenden Jahr will Bayer das neue zertifizierte Bio-Saatgutportfolio auf den Markt bringen, konzentriere sich allerdings zunächst auf die wachstumsstarken Bio-Märkte in Kanada, den USA, Mexiko, Spanien und Italien. Man sehe allerdings auch das Potential für eine künftige Expansion und halte sich entsprechende Optionen offen. In der Zwischenzeit unternehme der Konzern sämtliche notwendigen Schritte, um für seine Anlagen die entsprechende Zertifizierung zu erlangen. „Bayer hat sich mit seinem Gemüsesaatgutgeschäft dazu verpflichtet, in allen Bereichen, in denen wir tätig sind, der Partner der Wahl zu sein. Wir bieten erstklassige Sorten und maßgeschneiderte Lösungen an, um unsere Kunden und Partner beim Ausbau ihrer Geschäfte zu unterstützen und gleichzeitig Menschen auf der ganzen Welt mit sicherem, nahrhaftem und schmackhaftem Obst und Gemüse zu versorgen", erklärt Dannenberg weiter.

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