Grüne Branche

Bayerische Spargelsaison 2013 eröffnet

Mit dem Stechen der ersten Freilandstangen eröffnete Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gemeinsam mit der fränkischen Spargelkönigin Theresa Sterk im unterfränkischen Kleinlangheim offiziell die bayerische Spargelsaison. 

Spargelanstich 2013 in Kleinlangheim: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (v.l.) mit der fränkischen Spargelkönigin Theresa Sterk, Betriebsleiter Udo Hertlein, dem stellvertretenden Landrat von Kitzingen, Paul Streng und Unterfrankens Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. Foto: STMELF

Dem Minister zufolge greifen die Spargelliebhaber im Freistaat zunehmend zu heimischer Ware. „Die kurzen Wege vom Feld zum Verbraucher sind ein unschlagbarer Vorteil unseres bayerischen Spargels“. Der Selbstversorgungsgrad ist im vergangenen Jahr von 80 auf 83 Prozent erneut gestiegen. Vermarktet wird der heimische Spargel zu 80 Prozent über den regionalen Handel direkt an Verbraucher und Gaststätten.

Um die große Nachfrage zu decken, haben die rund 750 bayerischen Spargelbauern ihre Anbaufläche seit dem Jahr 2000 auf rund 2.750 Hektar verdoppelt. Damit ist Spargel die flächenmäßig bedeutendste Gemüsekultur im Freistaat. 530 Hektar sind allerdings Junganlagen, die noch keinen Ertrag bringen. Im vergangenen Jahr haben die bayerischen Spargelbauern eine Rekordernte von 14.250 Tonnen eingefahren. Die durchschnittliche Erntemenge lag bei 6,4 Tonnen pro Hektar.

Das beliebte Frühjahrsgemüse kommt aufgrund der Kälter mit rund zwei Wochen Verspätung auf den Markt. Den heimischen Spargel gibt jetzt genau zwei Monate lang überall im Freistaat erntefrisch auf den Tisch. Am 24. Juni endet die Saison wieder, damit sich die Pflanzen erholen können. (stmelf/ts)