Grüne Branche

Bayern und Thüringen: Direktvermarktung von Spargel ist Trumpf

Gut zwei Monate dauert die Spargelsaison an, und erst am Johannistag, am 24. Juni, verschwindet das Edelgemüse traditionell wieder von der Speisekarte. In vielen Bundesländern ist der Anbau auf Wachstumskurs, so auch in Bayern am 16. April und Thüringen am 25. April, wo die Saison offiziell mit viel Prominenz eröffnet worden ist.

In Oberfranken wurden bereits in der letzten Märzwoche die ersten Stangen gestochen. "Der milde Winter und der gezielte Folieneinsatz haben in diesem Jahr für optimale Wachstumsbedingungen gesorgt", sagte Landwirtschaftsminister Josef Miller bei der Eröffnung. Derzeit laufen in Bayern rund 80 Prozent der Vermarktung über den regionalen Handel direkt an Verbraucher und Gaststätten. Nur 20 Prozent werden über den überregionalen Lebensmitteleinzelhandel angeboten. Im vergangenen Jahr ist die Gesamtanbaufläche nach Angaben des Ministers erneut stark angestiegen um 550 Hektar auf nun 1934 Hektar. Zusammen mit den neu angepflanzten Spargelflächen, die noch nicht beerntet wurden, sind es sogar 2611 Hektar. Auch wenn die durchschnittliche Erntemenge im letzten Jahr mit 4,1 Tonnen pro Hektar etwas unterhalb des Durchschnittsertrages der letzten fünf Jahre von 4,3 Tonnen je Hektar lag, wurde 2006 aufgrund der größeren Anbaufläche eine Rekordernte von fast 8 000 Tonnen erzielt. Alles weitere zum Spargelanbau in Bayern und Thüringen lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 20