Grüne Branche

BdB stiftet Apfelbaum für Kindertagesstätte

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Ein Zeichen für das gemeinsame Wachstum von Mensch und Natur: Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) hat zum heutigen Tag des Baumes einen Apfelbaum für eine Kindertagesstätte gestiftet.

Ein Gravensteiner Apfelbaum und viele motivierte Gärtner (v.l.n.r.): BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl, Martina Castello, Pädagogische Geschäftsleiterin der Kindertagesstätten Berlin Süd-West, Dr. Hermann Onko Aeikens, Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Marie-Luise Fasse MdL (CDU), Stellvertretende Vorsitzende der SDW und Landesvorsitzende des Landesverbandes NRW und Sven Hery, Bundesleiter Deutsche Waldjugend der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Foto: BdB

Umwelt für Kinder meist künstlich und technisch

„Die Baumpflanzung am Tag des Baumes in einer Kindertagesstätte ist ein wunderbares Symbol für das gemeinsame Wachstum von Mensch und Natur“, so BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl. „Unsere Umwelt ist selbst schon für Kinder meist künstlich und technisch. Da ist es richtig und wichtig, dass wir uns am Tag des Baumes den Gehölzen als natürlichen Lebensspendern bewusst werden.“ Das Gewächs wurde in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gepflanzt.

Seit 1952: Tag des Baumes

Der Tag des Baumes besteht seit 1952 und stellt jedes Jahr eine andere Pflanzengattung in den Mittelpunkt – so in diesem Jahr die Fichte. „Die Fichte werden wir als BdB morgen gemeinsam mit dem Kuratorium ‚Baum des Jahres‘ dem Agrarausschuss des Deutschen Bundestages übergeben. Damit unterstreichen wir gemeinsam mit der Bundespolitik die Bedeutung der Bäume für unser Land. Denn schließlich sind die Bäume Hauptträger der biologischen Vielfalt“, so Guhl weiter.

Bäume sind natürliche Klimaanlagen

Im Angesicht des Klimawandels gewinne der Baum an zusätzlicher Bedeutung. „Alle technischen Lösungen zur Beherrschung des Klimawandels sind vergeblich, wenn wir nicht darauf achten, dass wir in den nächsten Jahrzehnten gute Wachstumsbedingungen für Bäume in den Städten, aber auch in ländlichen Räumen haben. Denn Bäume sind natürliche Klimaanlagen im Sommer, Wasserspeicher und Feinstaub-Binder. Das alles sind natürliche Eigenschaften, die neben ihrer Schönheit gratis dazu geliefert werden.“