BdB-Wintertagung: Neue Beitragsordnung beschlossen

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Beschlossen hat die Mitgliedervertreterversammlung des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) auf der Wintertagung des Verbandes in Goslar eine neue Beitragsordnung. Sie soll für mehr Beitragsgerechtigkeit sorgen und gilt ab dem 1. Oktober 2009. Die Grundzüge hat bereits Hauptgeschäftsführer Jürgen Pfaue auf der Wintertagung des Landesverbandes Hannover (TASPO 1/09) vorgestellt. So wird künftig neben den Beitragshektaren auch der Umsatz, der mit lebenden Baumschulpflanzen und Stauden erzielt wird, Messgröße für die Höhe des Beitrages. Dieser setzt sich dann zusammen aus einem Grundbeitrag pro Betrieb (jeweils 100 Euro), einen hektarbasierten Beitrag (bis maximal 250 Hektar 48 Euro je Hektar) und einem umsatzbasierten Beitrag von noch genauer zu ermittelnden und maximal 60 Euro je 100.000 Euro Pflanzenumsatz (Einordnung der Betriebe in 13 Größenklassen). Als Übergangsregelung bis 2012 werden mögliche größere einzelne Beitragserhöhungen im ersten Jahr und, falls erforderlich, in den folgenden Jahren auf maximal 35 Prozent begrenzt, bis der volle Mitgliedsbeitrag erreicht ist. Als zumutbar werde dabei ferner eine Erhöhung von mindestens 150 Euro erachtet. Falls sich zum 1. Oktober 2009 ein niedriger Gesamtbeitrag ergeben würde, soll im ersten Jahr die bisherige Beitragshöhe angewendet werden. Für Vermarktungsunternehmen, denen nie eine BdB-Baumschule angeschlossen war, liegt der Pauschalbeitrag künftig bei 2.560 Euro. Für vor- und nachgeschaltete GmbH soll es künftig vier Umsatzklassen geben: Bis eine Million Euro Umsatz ergebe sich ein Beitrag von 250 Euro, von zwei bis drei Millionen Euro Umsatz 500 Euro, bis fünf Millionen Umsatz 750 Euro und darüber 1.000 Euro Beitrag. In einem weiteren Beschluss ging es um eine Satzungsänderung zu den Landesverbänden. Die Landesverbände im Bund deutscher Baumschulen hatten laut BdB-Satzung bisher den Status von nicht rechtsfähigen Vereinen. Künftig sollen sie auch die Rechtsform eines rechtsfähigen Vereins annehmen können. Diese Satzungsänderung wurde in der Wintertagung des BdB in Goslar nun beschlossen. Als rechtsfähiger Verein können die Landesverbände selbst Rechtsgeschäfte abschließen.

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