Grüne Branche

BdF-Sommertagung: „Gemeinsame Wege gehen“

Knapp 80 Vertreter der Landesfachgruppen und der Dauergrabpflegeeinrichtungen kamen vom 10. bis 12. September zur Sommertagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn zusammen. Thema war die Zukunft der Friedhofsgärtner sowie die Strukturreform auf Bundesebene. Ein Modell, in dem sich zukünftig berufsständische und wirtschaftliche Interessen sinnvoll vereinbaren lassen, ist in Arbeit, heißt es. 

Das klare Bekenntnis zum ZVG, das erweiterte Leistungsangebot an die Dauergrabpflegeeinrichtungen und verbindliche Regeln für das Miteinander sind die Grundpfeiler dieses Konzeptes, so der BdF. In den folgenden Monaten soll die Strukturidee weiter verfeinert und auf der Wintertagung, die vom 13. bis 16. Januar 2013 in Düsseldorf stattfindet, zur endgültigen Abstimmung stehen.

Bei die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit will man noch stärker aktiv werden, da sich die Friedhofs- und Bestattungskultur rasant verändere. „Wir als Friedhofsgärtner haben in der Menge an Konkurrenzangeboten und Meinungsmachern nur dann eine langfristige Chance, wenn wir noch aktiver, schneller und deutlicher unsere Produkte und Leistungen kommunizieren. Ich bin sehr froh, dass wir hier die Stärke der Gemeinsamkeit auf Bundesebene nutzen können“, sagte Lüder Nobbmann, der Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner am Rande der Tagung.

Die Stimmung war insgesamt trotz mancher Herausforderung sehr gut. Es wurde deutlich, dass sich der Berufsstand bewusst ist, wie wichtig ein gemeinsamer Auftritt auf Bundesebene ist, um im härter werden Wettbewerb bestehen zu können. Der Wille der Mitglieder, gemeinsam anstehende Probleme zu lösen und Wege zu finden, wurde mehrheitlich zum Ausdruck gebracht. Somit wurde die Tagung dem Motto „Gemeinsame Wege gehen“ gerecht. (ts)