BdS verlegt Teile der Wintertagung ins Internet

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Der BdS sorgt mit der Online-Vortragsreihe rund um das Thema Stauden für Ersatz zur abgesagten Wintertagung. Symbolfoto: Green Solutions

Die traditionelle Wintertagung des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS), welche für Anfang Februar geplant gewesen war, wird nicht in der ursprünglichen Form stattfinden. Stattdessen veranstalte man eine Online Vortragstagung am 10. Februar 2022.

Virtuelles Ersatzprogramm des BdS

Die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff, so dass die Wintertagung des BdS nicht wie gewohnt in Grünberg stattfinden kann. Zu der Absage der ursprünglich vom 8. bis 10. Februar 2022 geplanten Veranstaltung entschieden sich die Verantwortlichen bereits Ende des vergangenen Jahres. Nun steht auch fest, dass es am 10. Februar 2022 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr Ersatz für den abgesagten Termin geben werde, mit einem geänderten Programm im Rahmen einer Online-Vortragsreihe. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse der beiden Arbeitskreise Staudensichtung und Pflanzenverwendung, der Vortrag zu Pflegekosten von Wechselflor und Staudenmischungen von Tobias Heilemann von der Wilhelma in Stuttgart und die Hausmesse der BdS-Förderfirmen entfallen.

Projekt TerZ wird vorgestellt

Die Online-Vortragsreihe startet am 10. Februar um 9 Uhr. Zunächst steht der Vortrag von Katja Arndt von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Gesamtkoordinatorin des Projekts TerZ und Christoph Hokema von Fehrle-Stauden aus Schwäbisch Gmünd auf dem Programm. Hier wird das Modell- und Demonstrationsvorhaben TerZ vorgestellt, welches Produktionsbetriebe bei der Umstellung auf stärker torfreduzierte Substrate begleitet und berät. Mögliche Anpassungen in der Kulturführung werden thematisiert, Veränderungen in den kulturspezifischen Kosten erfasst und für Gärtner zur Verfügung gestellt, die ebenfalls ihre Kulturen umstellen möchten. Hokema schließt den Vortrag mit Berichten aus seinen Erfahrungen als Beispielbetrieb für Staudengärtnereien bei dem Projekt vor.

Wechselfeuchte Vegetationssysteme und Hortisecur F

Um 10 Uhr geht es dann weiter mit dem Thema „Hochstaudenfluren für wechselfeuchte Vegetationssysteme“ von Axel Heinrich der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). 2012 erhielt die Forschungsgruppe Pflanzenverwendung der ZHAW den Forschungsauftrag, die nicht zufriedenstellenden Vegetationsbilder in der Regenwasser-Versickerungsmulde des 2003 erstellten Turbinenplatzes in Zürich zu überarbeiten und zu urban zuverlässig pflegbaren, ästhetisch ansprechenden Vegetationssystemen zu entwickeln. Drainage, Versickerung, Trockenstressfähigkeit, mechanische Belastungen und Resilienz von Vegetationssystemen standen bei der Planung im Fokus. Neben der Entwicklung des Vegetationssystems wurde dessen Weiterentwicklung und eine kurze Dokumentation der jährlichen Vegetationsentwicklung durchgeführt. Über die Arbeit und die Ergebnisse berichtet Heinrich in seinem Vortrag. Nach einer halbstündigen Pause übernimmt um 11.30 Christian Senft, Vorstandsmitglied der Gartenbau-Versicherung (GV) und stellt das Versicherungsprodukt Hortisecur F vor. Hierbei geht es speziell um spezifische Versicherungsoptionen bei Stauden und Risiko-Management im Freiland. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter bund-deutscher-staudengaertner.de.

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