Grüne Branche

Beelitz: eine Million Blumenzwiebeln werden gesetzt

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Die Vorbereitungen der brandenburgischen Landesgartenschau in Beelitz laufen auf Hochtouren. Damit pünktlich zum Start alles in voller Blüte steht, haben die Gärtner damit begonnen über eine Million Blumenzwiebeln auf dem Gartenschaugelände zu setzen.

Die Arbeiten am Blumenbeet im künftigen Eingangsbereich waren aufwändige Handarbeit, rund 1.300 Blumenzwiebeln wurden hier eingesetzt. Foto: Landesgartenschau Beelitz gGmbH

Arbeiten dauern etwa bis Weihnachten

Am 14. April 2022 soll sie starten, die Landesgartenschau (LAGA) im brandenburgischen Beelitz. Bis dahin liegt vor den Gärtnern noch eine Menge Arbeit. Das Einsetzen der Blumenzwiebeln hat daher schon kürzlich begonnen. Über eine Million Zwiebeln werden eingesetzt und sollen die Landesgartenschau in ein Blumenmeer verwandeln. Die Arbeiten werden auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen bei dem gut 15 Hektar großen Gelände. „Das wird uns wohl noch bis Weihnachten beschäftigen“, sagt Andreas Kenzler, gärtnerischer Beauftragter der LAGA.

Aufwändige Handarbeit in den Beeten

Allein am Eingangsbereich wurden jetzt in einem Beet bereits rund 1.300 Blumenzwiebeln eingesetzt, was die Gärtner einiges an Zeit kostete, da hier die Arbeiten recht aufwändig waren. „Auf Freiflächen kann man die Löcher für die Blumenzwiebeln mit einem Spezialbohrer in die Erde treiben und dann einfach die Zwiebel hineinsetzen. Hier zwischen den Stauden müssen wir aber jedes Loch einzeln mit der Hand graben“, berichtet Mathias Ehrmann. Gesetzt wird eine Mischung aus verschiedenen Sorten Tulpen, Narzissen und Zierlauch. „Durch den Einsatz der verschiedenen Sorten schaffen wir es auch, dass allein die Blumen aus den Zwiebeln gut zwei Monate lang die Besucher mit einem Blütenteppich erfreuen“, erklärt Kenzler. Anschließend beginnen die Stauden zu blühen und bieten Insekten eine Nahrungsquelle.

Ein Dutzend Gärtner in Beelitz im Einsatz

Mit den Arbeiten sind rund ein Dutzend Gärtner der Firma Stackelitz täglich auf dem Areal an der Nieplitz beschäftigt. Dabei halten sie sich peinlich genau an den Pflanzplan, der die exakten Orte für die jeweiligen Blumenzwiebeln vorgibt. Auch die Art und Weise, wie die Zwiebeln in den Boden kommen, ist klar vorgegeben. Unter Bäumen werden die Zwiebeln einfach abgelegt und mit Erde bedeckt, um die Wurzeln der Bäume nicht zu beschädigen. Auf Freiflächen werden Spezialgeräte verwendet, mit denen viele Löcher auf einmal gebohrt werden können und Handarbeit ist zum Teil wie bereits oben erwähnt auch an einigen Stellen gefragt. Schon für die Bewerbung um die Austragung der LAGA wurden in Beelitz bereits 100.000 mehrjähriger Blumenzwiebeln gesetzt. „Seither steht Beelitz buchstäblich in voller Blüte. Das verbessert auch die Biodiversität in der Stadt noch einmal enorm“, freut sich Bürgermeister Bernhard Knuth.

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