Grüne Branche

Beim BGI stehen die Zeichen auf Annäherung

Beim Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels (BGI, Düsseldorf) stehen die Zeichen auf Annäherung, insbesondere zum niederländischen Nachbarverband und dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF), aber auch zu anderen Organisationen mit Bedeutung für den Schnittblumenhandel und -absatz im In- und Ausland. Das wurde auf dem diesjährigen Verbandstag deutlich, der am vergangenen Wochenende in Timmendorfer Strand stattfand. Präsident Gerd Klümpen hielt dies für unabdingbar, um als Branche bei den derzeit schwierigen Marktbedingungen zu bestehen. Die Anzahl der Blumenfachgeschäfte sei in den vergangenen fünf Jahren von 17000 auf 15000 geschrumpft, der Schnittblumen-Umsatz in den letzten beiden Jahren um rund 3,5 Prozent zurückgegangen. Sorgen bereite ihm auch, dass einige niederländische Blumenhändler nicht mehr bereit sind, über die Zwangsabgaben an die Productschap Tuinbouw das Blumenbüro Holland zu finanzieren. Es kann damit seiner Aufgabe, den Absatz von Gartenbauerzeugnissen im wichtigsten europäischen Absatzmarkt Deutschland zu fördern, nicht mehr im gleichen Maße nachkommen wie bisher.