Grüne Branche

Beratungsangebot: Hilfe beim Einführen von EAN-Nummern im Betrieb

Kleine mittelständische Unternehmen (KMU), die ihre elektronischen Geschäftsprozesse optimieren und neue Anwendungen einführen möchten, können noch bis Ende des Jahres kostenfrei eine fünftägige Prozessbegleitung und fachliche Beratung von Experten der GS1 Germany erhalten. Etwa bei Einführung von EAN-Nummern oder der RFID-Technologie. Zwei Baumschulen nutzen bereits dieses Angebot, teilt Niels Sommer vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) mit. Die Initiative Prozeus (Köln) organisiert die Prozessbegleitung. Prozeus ist ein Verbundprojekt von GS1 Germany (Köln) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium. EAN-Codes spielen eine Rolle im Baumschul- und StaudenKatalogStamm (BKS/SKS), erklärt Sommer. Seit etwa zehn Jahren sind in diesen Katalogstämmen die EAN-Codes hinterlegt, das heißt, für jeden Artikel der Katalogstämme gibt es eine EAN-Nummer. Alle etwa 700 bis 800 Betriebe, die BKS oder SKS nutzen, erhalten diese.

Jeder Betrieb, der seine Ware mit den Standardartikelnummern auszeichnet und an den Handel liefert, muss zunächst einen GS1-Nutzungsvertrag unterschreiben. Eine Vertragspflicht gilt auch, wenn im eigenen Unternehmen die Standardartikelnummern genutzt werden (sowohl auf Handels- wie auch auf Herstellerseite). Einzelhändler, die im Betrieb keine Scannerkasse nutzen, sind von der Lizenzpflicht ausgenommen, so Sommer, da die EAN-Nummern nicht zum Einsatz kommen. Weitere Infos: www.prozeus.de