Grüne Branche

Besondere Verdienste um die Kölner Friedhofskultur

Im Rahmen ihres siebten Frühlingsempfangs zeichnete die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG zum zweiten Mal eine Kölner Persönlichkeit mit dem „Ginkgo“-Preis aus. Der Preis wird alle zwei Jahre an Entscheidungsträger verliehen, die sich in vorbildlicher Weise um die Kölner Friedhofskultur verdient gemacht haben.

Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Köln, gelernte Architektin und Politikerin im städtischen Kulturausschuss Elfi Scho-Antwerpes wurde mit dieser Auszeichnung für ihren nachhaltigen Einsatz zugunsten einer lebendigen städtischen Friedhofskultur geehrt.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes empfängt den „Ginkgo 2011“ von Wolfgang Oelsner. (Foto: Friedhofsgärtner Köln)

So hat sich Scho-Antwerpes als eine der ersten Politiker für die Abschaffung der sogenannten „Turbogräber“ eingesetzt und die Einführung der namentlichen Sozialbestattungen unterstützt.

Seit 2005 hat sie im Friedhofsbeirat des Fachverbandes Kölner Friedhofsgärtner Akzente gesetzt. Auf ihre Initiative hin wurden auch die Bedürfnisse von Behinderten und Senioren auf städtischen Friedhöfen stärker berücksichtigt. Die Einführung eines kostenlosen Notruf-Telefones oder die Genehmigung eines zusätzlichen Taxistandes an Melaten sind dafür nur zwei Beispiele. In ihrer Rolle als Vorstand der Kölner Aidshilfe hat Scho-Antwerpes die Urnenbeisetzung von Vereinsmitgliedern in einem historischen Patenschaftsgrab ermöglicht. – fk –