Grüne Branche

Bestattungsgärten: neue Themenfelder in Köln-Porz

Durch abwechslungsreich angelegte Themenfelder zeichnet sich der sechste Bestattungsgarten in Köln und der erste im Stadtteil Porz aus. Er ging im Mai unter Beteiligung der ortsansässigen Friedhofsgärtnerei Thomas Schlimgen in Betrieb, so die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner. Er hat knapp 700 Quadratmeter Fläche direkt neben dem „Sternenkinderfeld“ des Friedhof Alfred-Nobel-Straße.

Der „Auengarten“. Foto: Gesellschaft Kölner Friedhofsgärtner

Die 181 möglichst naturbelassenen Ruheplätze gliedern sich in Themen. Der schlicht gehaltene „Ruhehain“ hat ein namentlich gekennzeichnetes Urnengrab mit Liegestein, im „Auengarten“ betten sich die Gräber mit Findlinge als Grabstein scheinbar verstreut in die Landschaft ein. Zehn Plätze für Särge bietet der „Pfad der Erinnerung“. Aus geologischen Gründen konnten nicht noch mehr Erdgräber eingeplant werden.

Die Kosten für den Dauergrabpflege-Vertrag variieren je nach Gartenbereich zwischen rund 2.500 bis 7.500 Euro inklusive Bronzeschrift, Liegestein oder Grabmal zuzüglich städtischer Gebühren und Beisetzungskosten. Die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner übernimmt die treuhänderische Verwaltung und Kontrolle der Vertragsleistungen. (ts)