Grüne Branche

Bestattungswälder als Mitglieder und eine neue Art der Baumbestattung

Aus besonderem Anlass lud die VFD-Regionalgruppe Hamburg und Südholstein Mitte November zur Öffentlichen Vorstandssitzung.

Ausgeräumt werden sollten sie, die Irritationen und Befürchtungen, die der Vorstand des Verbandes der Friedhofsverwalter Deutschlands (VFD) aufgrund einer Äußerung vom Vorsitzenden der Regionalgruppe Hamburg und Südholstein, Matthias Habel, hatte. Und das ist gelungen, nicht zuletzt, weil sich Bernd Thürling, als Stellvertretender und Interims-Vorsitzender des VFD eigens für diese Veranstaltung aus Berlin auf den Weg nach Tangstedt/Kreis Stormarn gemacht hatte.

Was war vorgefallen? Bereits im März 2014 wurde auf einer Bundesvorstandssitzung mit den Regionalgruppenvorsitzenden in Kassel berichtet, dass der Regionalverband Nordrhein-Westfalen einen Ruheforst als Mitglied aufgenommen habe. Matthias Habel und seine Vorstandskollegen kritisierten als einzige diese Entscheidung, weil nach ihrer Ansicht die Tätigkeiten eines Bestattungswaldbetreibers, seien es nun Ruheforst, Friedwald oder ähnliche Unternehmen, den Satzungszielen des VFD zuwiderlaufen. Die Ziele sind folgendermaßen definiert: „Seit seinen Anfängen besteht eine der Hauptaufgaben des Verbandes in der Bewahrung, Förderung und Weiterentwicklung der im abendländischen Kulturkreis gewachsenen Friedhofs- und Bestattungskultur, mit dem Ziel, sie als gesellschaftliches Allgemeingut zu erhalten. Alleine der Bestand und die Erhaltung von rund 40.000 Friedhöfen machen diese Aufgabe deutlich.“ Lesen Sie weiter in der Januar-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 14.