Grüne Branche

Beste Nachwuchsgärtner ausgezeichnet

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Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat im September Deutschlands beste Nachwuchsgärtner gekürt. Gold ging an die beiden angetretenen Teams aus Bayern beim gärtnerischen Berufswettbewerb 2019.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz, Blumenfee Annika Stroers, AdJ-Bildungsreferentin Sina Endres, BMEL-Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, stellvertretende AdJ-Bundesvorsitzende Katharina Deilen, und AdJ-Bundesvorsitzender Florian Kaiser beglückwünschten das Team Bayern zur Goldmedaille in der Wettbewerbsstufe A. (v.l.) Foto: ZVG

Hans-Joachim Fuchtel überreichte Medaillen

Alle zwei Jahre führt der ZVG zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner im Rahmen des Deutschen Gartenbautages den Berufswettbewerb (BWB) für junge Gärtner durch. Insgesamt nahmen 6.000 Auszubildende an dem berufsständisch getragenen Wettbewerb teil. 22 Teams hatten sich letztendlich für den Bundesentscheid in Heilbronn qualifiziert. Geehrt wurden die Sieger am Ende von Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der im Namen von Schirmherrin Julia Klöckner, die Medaillen des BMEL überreichte. Zu den weiteren Gratulanten gehörten sowohl ZVG-Präsident Jürgen Mertz, als auch Florian Kaiser, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ).

Wettbewerb in zwei Stufen

Der Berufswettbewerb ist in zwei Stufen aufgeteilt. Zum einen treten in Wettbewerbsstufe A Auszubildende des ersten und zweiten Lehrjahres gegeneinander an. Hier setzte sich ein Team aus Bayern durch, gefolgt von Nachwuchsgärtnern aus Baden-Württemberg und Hessen auf Rang drei. In Stufe B des Wettbewerbs treten Auszubildende des dritten Lehrjahres und Gärtner mit abgeschlossener Berufsausbildung an. Auch hier sicherte sich Bayern die Goldmedaille. Silber ging nach Rheinland-Pfalz und Bronze nach Nordrhein-Westfalen.  

Zwei Tage lang praxisbezogene Aufgaben

Die 22 Teams mit ihren 60 Finalisten mussten über einen Zeitraum von zwei Tagen ihr Wissen und Können bei der Lösung von acht praxisbezogenen Aufgaben unter Beweis stellen. Dabei ging es unter anderem um die Pflege eines Memoriam-Gartens oder das Messen und Schätzen mit Messgeräten des Gartenbaus. Am Stand der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mussten die Teilnehmer ihr Wissen über einen sicher verlaufenden Grabaushub beweisen. Weitere Aufgaben wie die Zuordnung verschiedener Kulturpflanzen, Fachgespräche und Maßnahmen über biologischen und mechanischen Pflanzenschutz oder das Betrachten und Erfühlen verschiedener Substratbestandteile forderten die Teilnehmer. Kreativität und Gestaltungsvermögen mussten die Teams bei der Gestaltung eines Tischschmucks unter Beweis stellen.