Betriebswirt-Lehrgang startet im Herbst

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Insgesamt zwölf Plätze stehen für Nachwuchs-Führungskräfte im Gartenbau zur Verfügung. Symbolfoto: Tima Miroshnichenko/ Pexels

Ein neuer Zertifikatslehrgang „Betriebswirt*in im Produktionsgartenbau“ startet im Herbst 2022. Organisiert und durchgeführt wird die Weiterbildungsmaßnahme von der Landgard Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Gartenbau NRW, der Landwirtschaftskammer NRW und dem Bildungszentrum Gartenbau in Essen.

Zertifikatslehrgang zum sechsten Mal

In Zeiten des Fachkräftemangels werden Fortbildungsmaßnahmen immer bedeutender. Der Gartenbau ist auf gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte angewiesen, weshalb die Landgard Stiftung gemeinsam mit den Partnern zum sechsten Mal den Zertifikatslehrgang „Betriebswirt*in im Produktionsgartenbau“ durchführt und Nachwuchsführungskräften den nächsten Schritt auf der Karriereleiter ermöglicht. „Schließlich ist betriebswirtschaftliches Wissen für angehende Betriebsleiter*innen angesichts der immer herausfordernderen Rahmenbedingungen im Gartenbau wichtiger als jemals zuvor“, erklärt Carsten Tovenrath, Ansprechpartner bei Landgard für den Zertifikatslehrgang, zu dem sich angehende Führungskräfte im Gartenbau bis zum 27. Juli 2022 anmelden können.

Zwölf Plätze zur Verfügung

Insgesamt stehen zwölf Plätze für den Zertifikatslehrgang zur Verfügung, zu dem sich Führungskräfte aus dem Gartenbau (Meister*in, Agrarbetriebswirt*in, Bachelor, Master) mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung anmelden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmer bereits Verantwortung in den Betrieben übernehmen, oder noch übernehmen wollen. Der Zertifikatslehrgang startet im Herbst 20222 und umfasst 14 Module, die wichtige Themen für die erfolgreiche Führung von Gartenbauunternehmen in den Fokus nehmen und diese vermitteln. Die Themen reichen dabei von Finanzen, Kostenrechnung, Steuern und Bilanzen über Marketing, Personalführung, Change Management, Rhetorik und Kommunikation bis hin zur erfolgreichen Betriebsübernahme und strategischem Denken und Handeln. Die einzelnen Themenmodule werden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten auf den jeweiligen Gebieten übernommen und den Teilnehmenden vermittelt.

Umfangreiche Hygienemaßnahmen

Die Kosten des Zertifikatslehrgang werden dabei größtenteils von der Landgard Stiftung übernommen. Die Teilnehmenden haben einen Eigenanteil von 195 Euro pro Person zu tragen. Durchgeführt wird der Lehrgang nach strikten Hygieneregeln, die bereits im letzten Jahr erfolgreich entwickelt wurden. „Im letzten Jahr haben wir unser Konzept den besonderen Hygiene- und Sicherheitsanforderungen der Corona-Pandemie angepasst und den Lehrgang unter 2G-Plus-Bedingungen durchgeführt. Damit haben wir eine gute Basis, um ab Herbst 2022 mit neuen Teilnehmer*innen zu starten“, so Tovenrath. Die Anmeldung kann direkt online bei der Landgard Stiftung erfolgen. Weitere Informationen zum Programm finden Sie in diesem Flyer.