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BEVH: Interaktiver Handel wächst zweistellig

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Im Online- und Versandhandel, die gebündelt den interaktiven Handel ergeben, kletterten die Umsätze im dritten Quartal 2016 auf 13,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 10,7 Prozent, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH) berichtet.

Der E-Commerce wächst weiter rasant. Auch klassische Vertriebswege verzeichnen ein Plus.

E-Commerce macht größten Anteil des Umsatzes aus

Den Mammutanteil des Umsatzes macht der Online-Handel mit insgesamt 12,5 Milliarden Euro aus. Erfreulich: Auch die klassischen Bestellwege wie Callcenter oder Bestellkarte im Katalog verzeichnen erstmals wieder ein Plus. Für den BEVH ein Indiz, dass der Katalog im digitalen Zeitalter zwar eine veränderte, aber immer noch wichtige Rolle einnimmt.

Den größten Vorteil aus der positiven Umsatzentwicklung zieht momentan der Möbelhandel. Das Segment erwirtschaftete 960 Millionen Euro, was einem Plus von 33,1 Prozent entspricht. Hier liegt der E-Commerce-Anteil 85 Prozent.  

Entwicklung im E-Commerce: Stationärer Handel unter Zugzwang

„Auch das dritte Quartal in 2016 zeigt, dass die Entwicklung im E-Commerce wieder rasanter verläuft, als viele Experten vorausgesagt haben.  Vor allem die großvolumigen Warengruppen gehen jetzt in beschleunigtes Wachstum über und beflügeln dabei erneut die Online-Pure Plays. Der stationäre Handel sollte dieses als Warnsignal sehen, um sich nicht erneut die Butter vom Brot nehmen zu lassen“, sieht Gerrit Heinemann, Professor für BWL und Handel und Leiter des eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein.