BGL-Initiative gewinnt PR-Report Award

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Achim Kluge (BGL) und Peter Menke (NED.WORK) nehmen den PR-Report Award 2019 in Berlin entgegen (v.l.). Foto: Marco Drews

Die Initiative „Rettet den Vorgarten“ des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) wurde vergangene Woche in Berlin mit dem PR-Report Award in der Kategorie Content-Strategie ausgezeichnet.

PR-Report Awards zum 17. Mal verliehen

In diesem Jahr wurden die PR-Report Awards bereits zum 17. Mal verliehen. In insgesamt 23 Kategorien werden außergewöhnliche Kommunikationskampagnen prämiert und die begehrten Awards in Berlin bei der „Winners Night“ übergeben. 2019 gab es insgesamt 325 Einreichungen, aus denen eine Jury die Sieger ermittelte. In der Kategorie Content-Strategie wurde dann die vom BGL in Zusammenarbeit mit der Agentur NED.WORK entwickelte Kampagne „Rettet den Vorgarten“ ausgezeichnet. „Wir sind wirklich stolz, dass die Jury diese wichtige Initiative gegen starke Mitbewerber in der Kategorie Content-Strategie zum Gewinner gekürt hat. Dies ist für uns nicht nur eine Auszeichnung, sondern vor allem eine Bestätigung, dass wir auf dem strategisch richtigen Weg sind. Derzeit planen wir mit dem BGL die Aktivitäten für 2020“, sagte Peter Menke von NED.WORK.

„Rettet den Vorgarten“ im Frühjahr 2017 gestartet

Die Initiative „Rettet den Vorgarten“ konnte die Jury der PR-Report Awards vor allem dadurch überzeugen, dass es dem Branchenverband der Landschaftsgärtner gelungen sei, eine gesellschaftliche Debatte zum Thema Vorgartengestaltung anzustoßen und dazu beizutragen, dass lebendige Pflanzen wieder die Hauptrolle in Gärten spielen. Dabei ziele die Initiative darauf ab, die besonders in Vorstadtsiedlungen um sich greifende Versteinerungen der Vorgärten aufzuhalten. „Wir wollen nicht gegen Steinwüsten wettern oder polemisieren, sondern machen Lust auf bepflanzte Gärten. Mit Presseberichten, Social-Media, Informationsblättern, Veranstaltungen für Medienvertreter und Multiplikatoren, Journalistenwettbewerben, Kooperationen mit Radio und TV sowie einer Vernetzung mit anderen Interessengruppen hat sich eine breite Debatte entzündet, die wirkt“, erklärt Achim Kluge, Vizepräsident des BGL und Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit zu den Zielen der Initiative.

Fachbetriebe sollen Kunden für grüne Gärten überzeugen

Nicht nur für Endverbraucher sollen durch die Initiative inspiriert werden, viel mehr sollen auch Fachbetriebe Kundenwünschen nach Schottergärten mit guten Argumenten begegnen. Nachdem die Initiative durch eine repräsentative Marktforschung dem zunehmenden Wunsch nach Steingärten auf den Grund gegangen ist, wurde eine positiv ausgerichtete Informations- und Argumentationsstrategie entwickelt. „Bemerkenswert finden wir, dass es gelungen ist, mit sachlicher Information und einer klaren Botschaft eine Welle in Gang zu setzen, die ohne unser Zutun und ohne finanzielle oder andere Beteiligung die Nachricht weiterträgt und die Idee viral vergrößert. In mehr und mehr Städten wird in den kommunalen Gremien über die Schotterwüsten debattiert und andere Verbände und Organisationen kommen auf uns zu, um sich der Initiative anzuschließen“, fügt Andreas Stump, Pressesprecher des BGL hinzu.  

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