Grüne Branche

BGL-Mitgliederversammlung Niedersachsen/Bremen

Angesichts des langen Winters 2009/2010 und des frühen Wintereinbruchs waren die Daten und Fakten, die Uwe Krebs, Vorsitzender des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen, zur wirtschaftlichen Entwicklung des GaLaBaus in Niedersachsen für das vergangene Jahr vorstellte, durchaus positiv: Der Branchenumsatz stieg um 1,1 Prozent auf nunmehr 535 Millionen, die Zahl der im Garten- und Landschaftsbau Beschäftigten wuchs um 2,2 Prozent auf 9.864.

Lediglich im Bereich der Ausbildungszahlen musste erstmals seit vielen Jahrenein Rückgang verzeichnet werden. Aktuell 878 Azubis lernen in gewerblichen Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaues in Niedersachsen-Bremen, wobei die daraus resultierendeAusbildungsquote von zur Zeit 13,6 Prozent allerdings nach wie vor ein sehr hohes Niveau bedeutet und deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Ein weiteres Thema auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes war die Fortführung der berufsständischen PR- und Imagekampagne, die von den Mitgliedern für die Jahre 2011 bis 2013 einstimmig befürwortet wurde.

Erwartungsgemäß nahm angesichts der aktuellen Diskussion um eineLandesgartenschau 2014 in Papenburg die Zukunft von Landesgartenschauen in Niedersachsen breiten Raum ein. Im Hinblick auf die Förderung und Unterstützung von Landesgartenschauen in anderen Bundesländern und der wirtschaftlichen Effekte für die jeweiligen Regionen, wurde sowohl vom Vorsitzenden Uwe Krebs als auch vom Plenum eine klare Unterstützung durch das Land Niedersachsen eingefordert.

Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, machte allerdings unmissverständlich klar, dass aufgrund der Haushaltssituation des Landes eine direkte Förderung mit Landesmitteln bis zum Jahr 2017 ausgeschlossen sei.

Er sagte aber die Unterstützung des Landes bei der Akquisition von Fördermitteln zu und zeigte mögliche Wege hierfür auf. Der Staatssekretär appellierte an die regionale Wirtschaft, ebenfalls einen spürbaren Beitrag zu leisten, um die Landesgartenschau in Papenburg möglich zu machen.

Weitere Infos unter www.galabau-nordwest.de