Grüne Branche

BGL-Verbandskongress: wirtschaftliche Zuversicht für 2008

"Unseren Betrieben geht es besser als in den vergangenen Jahren", fasste Hanns-Jürgen Redeker, der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), in seiner Auftaktrede zum siebten BGL-Verbandskongress die Situation der Branche zusammen. Trotzdem lieferte die Veranstaltung genügend Diskussionsstoff: Zum einen geht es um den Antrag, die bisher freiwillige Beteiligung an der Werbekampagne zukünftig über eine für alle verbindliche Umlage zu finanzieren. Zum anderen wendet sich der BGL gegen die drohende Zuordnung zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung. Auf Wachstumsraten, sinkende Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt sprudelnde Steuereinnahmen bei der öffentlichen Hand gründet Redeker seine positive Vorausschau für 2008. Auch wenn der GaLaBau nicht an der Spitze der Auftragsvergabe stehe, sei er aber mit der Entwicklung bisher zufrieden und freue sich auf das hoffentlich bis Ende 2008 eintretende Wachstum. "Dann müsste es dem GaLaBau insgesamt noch besser gehen." In der Gunst der Privatkunden stehen hochwertige Gartenanlagen, und die Kollegen fänden immer öfter den Mut, auch einen adäquaten Preis dafür zu verlangen. Im öffentlichen Bereich allerdings bekomme immer noch häufig der Billigste und nicht der Wirtschaftlichste den Zuschlag, plädierte Redeker für "Qualität ist geil" statt "Geiz ist geil". Weitere Informationen in der aktuellen TASPO Ausgabe Nr. 38.