Grüne Branche

Kleinvieh macht auch Mist - Verbrauch von Betriebsstoffen kann teuer werden

Wenn Mitarbeiter zwei Paar Arbeitshandschuhe am Tag verbrauchen, dann stimmt irgendetwas nicht. Und das kann auf Dauer teuer werden. Deshalb rät unser Autor Christoph Thomas Schneider zu einem sorgfältigen Umgang mit solchen Betriebsstoffen und zeigt in seinem Beitrag in der TASPO 50/09 wie sich mit einfachen Zahlenspielen aufdecken lässt, wenn Verbrauchszahlen nicht stimmen können und einfach nicht plausibel sind. Einige Leser mögen sich dabei an ihren alten Meister erinnern, der den Verbrauch von Kleinartikeln penibel in einer Kladde festhielt. Neue Handschuhe, Arbeitshosen und -schuhe gab es nur nach Rückgabe der Aufgebrauchten und Prüfung des Verschleißes. Obwohl ein derartiges Vorgehen kaum noch zeitgemäß ist, kann eine Analyse des Verbrauchs der Betriebsstoffe nicht unbedeutende Einsparungsmöglichkeiten aufzeigen. Hier hat das Sprichwort "Kleinvieh macht auch Mist" weiterhin seine Berechtigung. In gut geführten Unternehmen sind die wesentlichen Kostenfaktoren bereits intensiv optimiert. Ein größeres Einsparungspotenzial ist dort nur noch bei auf den ersten Blick unwesentlichen Kostenblöcken zu finden, die sich am besten unter "Betriebsstoffe ohne Energie" beschreiben lassen. Eine gezielte Auswahl vermeidet hier eine Verzettelung, wobei ausgewählte Bereiche sowohl der Produktion und des Handels sowie auch der Verwaltung einzubeziehen sind.