Grüne Branche

Biologische Vielfalt fördern Bündnis

Neues Label für Kommunen
Mit dem neuen Label „StadtGrün naturnah“ sollen Kommunen bei der Einführung und Verbesserung ihres ökologischen Grünflächenmanagements unterstützt werden. Es soll dazu beitragen, die biologische Vielfalt in Städten und Gemeinden zu erhöhen.

Das Label zeichnet vorbildliches Engagement in Sachen naturnahe Grünflächengestaltung und -pflege aus und macht dieses bundesweit sichtbar. Begleitet wird das Labeling-Verfahren durch eine intensive Öffentlichkeitskampagne. Das Label wird in drei unterschiedlichen Kategorien (Gold, Silber und Bronze) vergeben. Durch die Vergabe des Labels in unterschiedlichen Qualitätsstufen möchte das Projektteam auch für Kommunen Anreize zur Teilnahme setzen, die noch ganz am Anfang in Sachen ökologisches Grünflächenmanagement stehen.

Das Labeling-Verfahren startet am 15. April 2018 und ist als mehrstufiger Prozess über zwölf Monate angelegt, an dem neben der Kommunalverwaltung weitere Agierende (zum Beispiel lokale Naturschutzverbände) beteiligt werden.

Die Initiatoren
Das Label entstand im Rahmen des Kooperationsprojekts „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“, der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sowie der fünf Partnerkommunen Neu-Anspach, Kirchhain, Wernigerode, Frankfurt am Main und Hannover. Diese Kommunen haben im Rahmen einer Pilotphase das Labeling-Verfahren exemplarisch durchlaufen und gewährleisten dessen Praxistauglichkeit.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Robert Spreter,
Bündnis „Kommunen für
biologische Vielfalt“ e.V.
Radolfzell

Mehr dazu finden Sie in der Printausgabe der Deutschen Baumschule 05/2018, den ausführlichen Beitrag finden Sie im Jahrbuch der Baumpflege 2018.