Grüne Branche

BKN: neue GbR als „Übergangslösung“

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Die BKN Pflanzen aus Holm GbR hat ihren Betrieb aufgenommen. Mit der neu gegründeten Gesellschaft sollen in den kommenden Wochen und Monaten die bestehenden Kundenaufträge von BKN Strobel für die laufende Saison ausgeführt werden. Doch nicht nur die Kunden werden mit dieser „Übergangslösung“ bedient. Auch eine Versteigerung soll so umgangen werden, wie Hajo Steinmeyer, Sprecher und Vertriebsleiter der GbR, gegenüber der TASPO erklärte.

In Holm steht ein breites Sortiment an Gehölzen für die Frühjahrssaison bereit. Foto: BKN Strobel

Zwei traditionsreiche Holsteiner Familienbetriebe Gesellschafter der BKN Pflanzen aus Holm GbR

Gesellschafter der neu gegründeten BKN Pflanzen aus Holm GbR sind den Angaben zufolge zwei traditionsreiche Holsteiner Familienbetriebe. Diese haben den Warenbestand der insolventen Baumschule BKN Strobel übernommen und das gesamte ehemalige Gelände der Unternehmens-Gruppe für die Frühjahrssaison gepachtet.

Auf 45 Hektar modernster Containerbaumschule steht in Holm ein breites Sortiment an unter anderem Kern-, Stein- und Beerenobst, Sträuchern, Container-Rosen sowie Heckenpflanzen für die Frühjahrssaison bereit. Zusammen mit einem Team von engagierten Gärtnern werden nun in den kommenden Wochen und Monaten die bestehenden Kundenaufträge von BKN Strobel für die laufende Saison ausgeführt.

„Wir sind sehr froh, zwei so engagierte und tatkräftige Baumschulfamilien gewonnen zu haben. Mit ihrer Hilfe und Unterstützung sind wir in der Lage, die Lieferung der vorliegenden Aufträge nahezu vollumfänglich und in gewohnter Qualität und Güte zu gewährleisten und unsere Kunden auch durch die vor uns liegende Frühjahrssaison 2016 zu begleiten“ so Steinmeyer.

BKN Pflanzen aus Holm GbR als zeitlich befristete Übergangslösung

„Dies ist allerdings alles nur eine Übergangslösung, die zeitlich befristet ist – die Gründung der GbR wie auch die Verpachtung“, so Steinmeyer gegenüber der TASPO weiter. „Alles dient dazu, die Kunden zu bedienen und eine Versteigerung zu umgehen.“ Der genaue Endzeitpunkt dieser Übergangslösung sei variabel, „wir denken zunächst bis Juni/Juli.“

Für die Zukunft des Areals sei man in konstruktiven Gesprächen auf der Suche nach tragfähigen Lösungen. „Zurzeit können wir aber noch nicht sagen, wohin das führen wird“, schließt Steinmeyer seine Ausführungen.