Grüne Branche

Blaulicht-Report: Brandanschlag auf GaLaBau-Betrieb

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Zehntausende Euro Schaden verursacht ein Großbrand in einem Tangermünder Baumarkt. In Mittelfranken überfallen maskierte Räuber brutal eine Gärtnerei. In Sachsen wird ein Rentner für einen Baumschulbrand zur Kasse gebeten. Und in Bochum ermittelt der Staatsschutz nach einem Brandanschlag auf ein GaLaBau-Unternehmen.

Die Feuerwehr musste in dieser Woche unter anderem einen in Brand gesteckten GaLaBau-Transporter löschen. Foto: Pixabay

GaLaBau-Transporter in Brand gesteckt

Den Transporter eines Bochumer Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens setzten Unbekannte in der Nacht auf Dienstag in Flammen. Weil zudem der Schriftzug „Scheiss Nazi“ auf das Fahrzeug geschmiert war, ist der Anschlag jetzt ein Fall für den Staatsschutz, der ermitteln soll, ob zwischen der Brandstiftung und der aufgesprühten politischen Parole ein Zusammenhang besteht.

Der 46-jährige Landschaftsgärtner hält den Brandanschlag Medienberichten zufolge für einen „Dummejungenstreich“. Laut Polizeibericht sollen sich zwei Personen mit Fahrrädern in der Nähe des Transporters aufgehalten haben, die sich jetzt – ebenso wie Zeugen des Vorfalls – unter 0234-909-4505 beim Staatsschutz oder unter 0234-909-4441 bei der zuständigen Kripo melden sollen.

Gärtnerei mit Baseballschläger bedroht

Eine Gärtnerei überfielen am frühen Dienstagabend zwei Jugendliche im mittelfränkischen Schwarzenbruck. Während einer der beiden 15-jährigen Täter vor dem Betrieb Wache schob, forderte der andere im Verkaufsraum Bargeld. Um seinem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, bedrohte der Maskierte die Anwesenden laut Polizeibericht mit einem Baseballschläger, worauf diese ihm mehrere hundert Euro aushändigten.

Die beiden Täter konnten im Anschluss zwar zunächst unerkannt flüchten. Jedoch führte die unmittelbar eingeleitete Fahndung die Beamten relativ schnell auf die Spur der beiden Jugendlichen, die den Raubüberfall nach ihrer Festnahme auch gestanden. Die Kripo hat daraufhin die Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung eingeleitet.

Rentner für Baumschulbrand verknackt

1.225 Euro Strafe muss ein Rentner aus dem sächsischen Bannewitz jetzt zahlen, weil er aus Fahrlässigkeit eine örtliche Baumschule in Brand gesetzt hatte. Einem Bericht der Sächsischen Zeitung zufolge hatte der 74-Jährige an einem Sonntag Anfang März seinen Rasen zum Teil abgeflammt, die Glut danach aber nicht richtig gelöscht. Deshalb soll sich das trockene Gras erneut entzündet und die Flammen rasch ausgebreitet haben – bis hin zu der benachbarten Baumschule.

Zwar soll der unfreiwillige Brandstifter daraufhin umgehend die Feuerwehr gerufen haben. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass das Feuer 30 Säcke gelagertes Substrat sowie diverse Euro-Paletten, Zaunteile und Kisten beschädigte. Der Bannewitzer Baumschule entstand dadurch ein Schaden von fast 2.200 Euro, wie das Blatt schreibt.

Großbrand in Tangermünder Baumarkt

Mit rund 90.000 Euro deutlich höher ausgefallen ist der Schaden, der am Mittwochnachmittag bei einem Feuer in einem Baumarkt in Tangermünde (Sachsen-Anhalt) entstanden ist. Laut Polizeibericht waren auf dem Außengelände unter anderem Paletten und Pflanzen in Brand geraten. Rund 100 Quadratmeter Verkaufsfläche standen demnach in hellen Flammen, die laut Einsatzbericht schon aus weiter Entfernung zu sehen waren.

Nachdem die Feuerwehren den Brand gelöscht hatten, fand die Polizei bei ihren Ermittlungen eindeutige Hinweise, dass das Feuer in dem Baumarkt absichtlich gelegt wurde. Zur weiteren Klärung der Brandursache hofft die Polizei jetzt auf Zeugen.