Grüne Branche

Blaulicht-Report: Feuer wütet bei Bambus-Spezialist

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In Bad Arolsen rammt ein Rentner auf dem Parkplatz eines Gartencenters mehrfach ein geparktes Auto und begeht Fahrerflucht. In Nebraska beschäftigt ein Tomaten-Produzent jahrelang illegale Einwanderer und wird zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Und im niederländischen Zwaag zerstört ein Großbrand die kompletten Lagerbestände eines Bambus-Spezialisten.

Die Feuerwehr musste zum Löschen eines Großbrands bei einem Bambus-Importeur ausrücken. Symbolbild: Pixabay

Lagerbestand von Bambus-Importeur fällt Flammen zum Opfer

Ein verheerendes Feuer hat beim niederländischen Bambus-Spezialisten Moso International BV Lager- und Verwaltungsgebäude komplett zerstört. Wie der nach eigenen Angaben führende Anbieter von Bambus-Produkten wie Parkett- und Terrassenböden oder Deckenverkleidungen meldet, brach am Abend des 21. Februar aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Brand im Lagerbereich des in Zwaag ansässigen Unternehmens aus. Auch auf ein angrenzendes Verwaltungsgebäude griffen die Flammen über, sodass beide Gebäude und sämtliche Lagerbestände komplett zerstört wurden.

Mitarbeiter hatten sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in den betroffenen Gebäuden aufgehalten. Da ihre Arbeitsplätze jedoch den Flammen zum Opfer fielen, musste zumindest die Verwaltung des niederländischen Bambus-Importeurs vorübergehend in ein benachbartes Bürogebäude umziehen.

Zur Höhe des bei dem Großbrand entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Jedoch ist Moso International BV nach eigener Aussage gut versichert, sodass sowohl Lagerbestand und Inventar, als auch Einkommensverluste gedeckt seien.

Unfall auf Gartencenter-Parkplatz: Rentner begeht Fahrerflucht

Einen Unfall mit Fahrerflucht meldete am vergangenen Dienstag ein Pkw-Besitzer im hessischen Bad Arolsen. Wie der Geschädigte gegenüber der Polizei angab, hatte er sein Fahrzeug gerade auf dem Parkplatz eines örtlichen Gartencenters abgestellt, als ein bislang noch unbekannter Golffahrer beim Ausparken mehrfach seinen Wagen rammte. Als es dem etwa 70-jährigen Unfallfahrer endlich gelungen war, sein Auto aus der Parkbucht herauszufahren, kümmerte er sich jedoch nicht um den von ihm verursachten Schaden. Vielmehr fuhr er unbeirrt davon, weshalb der Geschädigte die Verfolgung des roten Golfs aufnahm – allerdings erfolglos. Die Polizei sucht deshalb jetzt nach dem Unfallfahrer mit dem Kennzeichen KB-F (Zahlenkombination unbekannt).

Millionen-Schaden durch Brand bei Hagebau

Am frühen Sonntagmorgen brach im Zentrallager von Hagebau im nordrhein-westfälischen Herten ein Feuer aus, durch das große Teile des Gebäudes und viele darin gelagerte Waren – unter anderem Gartenmöbel, Holzwerkstoffe und klassische Baumarktartikel – zerstört wurden. Wie die Feuerwehr, die zu Spitzenzeiten mit fast 200 Einsatzkräften und bis Montag gegen die Flammen ankämpfte, gegenüber der Presse erklärte, seien die Hallen nicht mehr zu retten gewesen. Mehrere Wände mussten demnach mit Baggern eingerissen werden, um an die Brandherde zu gelangen.

Wodurch das Feuer im Zentrallager der Hagebau verursacht wurde, ist bis dato noch unklar. Auch die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, soll ersten Schätzungen zufolge aber in zweistelliger Millionenhöhe liegen. Verletzt wurde bei dem verheerenden Brand in Herten zum Glück niemand.

Illegale Beschäftigung: hohe Geldstrafe für Tomaten-Produzent

Zu einer Geldstrafe von 400.000 US-Dollar wurde der amerikanische Unterglas-Betrieb O’Neill Ventures Inc. aus der knapp 4.000 Einwohner zählenden Stadt O’Neill im Bundesstaat Nebraska verurteilt. Der Tomaten-Produzent hatte in dem gegen ihn eingeleiteten Strafverfahren zugegeben, seit 2014 illegal Arbeitskräfte aus dem Ausland in seinen Gewächshäusern beschäftigt zu haben – und das in großem Stil. Wie Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde bei einer bereits im August 2018 durchgeführten Durchsuchung des Gartenbau-Betriebs festgestellt hatten, bestand die Belegschaft zu rund 70 Prozent aus ausländischen Mitarbeitern ohne gültige Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis.

Vermittelt wurden die illegalen Arbeitskräfte Medienberichten zufolge durch eine Personalagentur, die der aus Mexiko stammende Juan Pablo Sanchez-Delgado betrieben hatte. Sanchez-Delgado war bereits im vergangenen November wegen des illegalen Einschleusens von Ausländern in die USA zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Einbrecher lassen Maschinen aus GaLaBau-Betrieb mitgehen

Auf Akkuschrauber, Laser und Kettensägen hatten es unbekannte Einbrecher in ein Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen im nordrhein-westfälischen Ennepetal abgesehen. Die Diebe waren laut Polizeibericht in der Nacht zum 20. Februar über ein aufgebrochenes Fenster in den Betrieb eingestiegen, um diverse Arbeitsmaschinen zu stehlen. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt, auch auf die Täter gibt es bislang keine Hinweise.

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