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Blaulicht-Report: Floristin schlägt Räuber mit Gießkanne

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Eine Floristin aus Bonn schlug einen Einbrecher mit einer Gießkanne in die Flucht. Der ehemalige Royal FloraHolland-Mitarbeiter, der große Summen des Firmenkapitals veruntreute, wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Ein GaLaBau-Unternehmer aus Hof wurde zu einem Bußgeld verurteilt, da er den Mindestlohn nicht zahlte. Ein brennender Lkw sorgte auf der A1 für eine Sperrung. Die Ladung waren Heide-Pflanzen.

Die Polizei fahndet aktuell nach einem noch Unbekannten, der ein Blumengeschäft überfallen wollte. Mit solch einer Reaktion der Floristin hat der Mann nicht gerechnet. Foto: Pixabay

Floristin setzt sich mit Gießkanne zur Wehr

In Bonn vereitelte die 59-jährige Floristik- und Gärtnermeisterin Anne Düren einen versuchten Überfall auf ihr Blumengeschäft. Nachdem der Täter den Laden betrat und die Inhaberin mit einem Messer bedrohte, schlug diese mit einer Gießkanne aus Blech zu. Der maskierte Täter ergriff daraufhin die Flucht und blieb bisher noch unbekannt. Die Polizei erstellte nach Zeugenaussagen und Videomaterial ein Phantombild, mit welchem sie nach dem Mann fahnden.

Ehemaliger Royal FloraHolland-Mitarbeiter zu drei Jahren Haft verurteilt

Zu drei Jahren Haft verurteilte das Gericht in Den Haag den ehemaligen Royal FloraHolland-Mitarbeiter, der mehr als 4,3 Millionen Euro veruntreute (TASPO Online berichtete). Die Strafe wurde dabei zu drei Jahren Haft ausgesetzt, davon ein Jahr auf Bewährung mit einer Bewährungszeit von drei Jahren.
Über einen Zeitraum von insgesamt neun Monaten überwies der Verurteilte insgesamt 4,3 Millionen Euro unbemerkt von Geschäftskonten auf sein eigenes Bankkonto. Von dort transferierte er Geld auf verschiedene Konten für Glücksspiele. Neben der angeordneten Haft wurde dem 28-Jährigen unter anderem auch eine Behandlung seiner Spielsucht, sowie ein Verbot der Teilnahme an Glücksspielen auferlegt.

Kein Mindestlohn: GaLaBauer erhält Bußgeldbescheid in Höhe von 15.000 Euro

Mit einem blauen Auge davongekommen ist ein GaLaBauer aus dem Landkreis Hof. Nachdem der Unternehmer entgegen seines Betriebszwecks Straßen im öffentlichen Bereich pflasterte, geriet er ins Visier der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg. Da der Firmeninhaber seinen Angestellten nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zahlte, ging ihm ein Bußgeldbescheid in Höhe von 15.000 Euro ein. Das Ermittlungsverfahren wurde durch die Verhängung einer Geldauflage in Höhe von 3.400 Euro beendet. Zusätzlich muss der Firmeninhaber für die fehlenden Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von insgesamt rund 88.000 Euro aufkommen.

Brennender Lkw mit Heide sorgt für Sperrung der A1

Am Montagabend gegen 22 Uhr ereignete sich auf der A1 in Richtung Norden ein schwerer Brand eines Lkws. Geladen waren Heide-Pflanzen, die sofort Feuer fingen. Der Fahrer wollte, nachdem er Rauch an der Fahrerkabine bemerkte, auf eine Raststätte ausweichen, fand dort aber keinen Parkplatz und blieb auf dem Standstreifen stehen. Der Brand breitete sich rasend schnell auf die geladenen Heide-Pflanzen aus. Die Feuerwehr musste, um den Brand in den Griff zu bekommen, die Ladefläche aufschneiden. Die Autobahn wurde in Richtung Lübeck zunächst gesperrt. Der Fahrer erlitt eine Rauchvergiftung.