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Blaulicht-Report: Gasaustritt auf ehemaligem BUGA Gelände

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In Gelsenkirchen-Horst war die Feuerwehr stundenlang im Einsatz, da auf dem ehemaligen BUGA Gelände Gas austrat. In der Schweiz wurden die Ermittlungen zum Brand von Gewächshäusern eines Gartencenters abgeschlossen. Im Raum Offenburg wurde in ein Gartencenter eingebrochen, in einem zweiten stahl eine Frau Dekoartikel.

Ordnungskräfte hatten in den vergangenen Wochen mal wieder alle Hände voll zu tun. Foto: Rico Löb / pixabay

Gasaustritt auf ehemaligem BUGA-Gelände in Gelsenkirchen

Am 12. November wurde gegen 18 Uhr die Feuerwehr in Gelsenkirchen zum ehemaligen BUGA Gelände im Stadtteil Horst gerufen. Ein Anrufer berichtete, dass er im Rahmen eines Kontrollgangs entlang der dort verlaufenden Koksgasleitung, einen Alarm auf dem mitgeführten Gaswarngerät erhalten habe. Zudem seien ebenerdige Brände sichtbar gewesen. Die Flammen hatten bereits ein Stromkabel beschädigt, sodass sich die ersten Löschmaßnahmen der gerufenen Feuerwehr verzögerten. Auf Grund der unübersichtlichen Lage, fand parallel eine Erhöhung der Alarmstufe statt. Trotz des stundenlangen Einsatzes der Feuerwehr sank die Konzentration an Kohlenmonoxid im betroffenen Bereich nicht. Sechs Einsatzkräfte mussten aufgrund einer beginnenden Kohlenmonoxid-Vergiftung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden, wurden allerdings nach kurzer Zeit mit Entwarnung wieder entlassen.

Die Suche nach der Ursache des Gasaustritts konnte allerdings wegen der nachtschlafenden Zeit nicht lokalisiert werden. Erst am Morgen wurde die Schadensstelle dank des Einsatzes eines Polizeihubschraubers und Luftaufnahmen eingegrenzt. Die erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration war auf eine Leckage an einer dort verlaufenden, unterirdischen Koksgas-Leitung zurückzuführen. Es wurden umgehend Maßnahmen eingeleitet, das Leck zu schließen. Nach etwa 25 Stunden endete der Einsatz für die Feuerwehrkräfte.

Ermittlungen zu Brand in Gewächshäusern eingestellt

Im schweizerischen Lüscherz standen im September mehrere Gewächshäuser eines Gartencenters in Brand. Die Ermittlungen dauerten bis in den November an, mussten allerdings ergebnislos abgeschlossen werden. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der verbrannten Flächen konnte die Ursache nicht geklärt werden. Drei Gewächshäuser, ein Holzhaus, ein Kühlraum sowie sich darin befindende Pflanzen wurden durch das Feuer zum Teil oder gar komplett zerstört. Der Sachschaden wurde von der Kantonspolizei Bern auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Einbruch und Diebstahl in Gartencentern

Im Raum Offenburg bekam es die Polizei gleich mit zwei Delikten in Gartencentern zu tun. In der Nacht vom 7. Auf den 8. November brachen Unbekannte in ein Lebensmittelgeschäft, sowie ein Gartencenter in der Tramplerstraße in Lahr ein. Im Umfeld wurde Diebesgut gefunden, die Polizei ermittelt aktuell. In Haslach im Allmendweg lud eine Frau tags drauf diverse Dekoartikel in ihren Wagen und fuhr davon, ohne die Waren zu bezahlen. Ermittlungen wegen Diebstahls wurden eingeleitet.

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