Grüne Branche

Blaulicht-Report: Großbrand zerstört Floralife-Produktion

, erstellt von

Ein Hamburger Edel-Blumenladen wird am Dienstag brutal überfallen. In München enden Baumfällarbeiten für einen 27-Jährigen tödlich. Bei KWS Saat SE geht ein Gewächshaus in Flammen auf. Und im belgischen Hasselt brennen die Produktionshallen des Schnittblumen-Spezialisten Floralife komplett ab.

Die Feuerwehr musste in den vergangenen Tagen unter anderem zu Großbränden in Einbeck und Hasselt ausrücken. Foto: Pixabay

Fünfstelliger Sachschaden bei Gewächshaus-Brand

In Flammen ging am Montagvormittag ein Gewächshaus von KWS Saat SE im niedersächsischen Einbeck auf. An der neu eingebauten Lüftungsanlage kam es kurz vor zehn Uhr zu enormer Hitzeentwicklung, wodurch sich Medienberichten zufolge ein Feuer entzündete.

Die KWS-Werksfeuerwehr und die mit einem Großaufgebot ausgerückten Einbecker Einsatzkräfte konnten den Brand zwar schnell löschen. Dennoch wird der durch das Feuer entstandene Schaden am Gewächshaus „Leo I“ des Pflanzenzüchtungsbetriebs auf rund 60.000 Euro geschätzt. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.

Baumfällarbeiten enden tödlich

Tödlich verunglückt ist ein Arbeiter bei Baumfällarbeiten in München. Aus noch nicht geklärter Ursache stürzte am Mittwochnachmittag ein Knicklader um und begrub den 27-Jährigen unter sich. Medienberichten zufolge starb der Mann, der Äste eines bereits gefällten Baums mit dem Lader abtransportierte, noch an der Unfallstelle. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte.

Betrunkener pöbelt und randaliert im Baumarkt

Wegen Bedrohung, Beleidigung und Hausfriedensbruch muss sich ein 40-Jähriger verantworten, der am Montag in einem Baumarkt im oberbayerischen Wolnzach randaliert hatte. Medienberichten zufolge stürmte der Mann gegen 14 Uhr in das Geschäft und beschimpfte einen Mitarbeiter, mit dem er bereits zuvor im Clinch gelegen haben soll.

Nachdem der offenbar sturzbetrunkene Wolnzacher seinen Widersacher zunächst mit Worten attackiert hatte, begann er mit Steinen und Flaschen um sich zu werfen. Auch den alarmierten und kurz darauf eintreffenden Polizei-Beamten gegenüber zeigte sich der stark alkoholisierte Mann – ein Test ergab einen Pegel von zwei Promille – zunächst aggressiv, konnte aber schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Blumen-Boutique in Hamburg überfallen

Opfer eines brutalen Raubüberfalls wurde am Dienstagabend die Mitarbeiterin eines Hamburger Edel-Blumengeschäfts. Wie die BILD-Zeitung berichtet, wollte die 19-Jährige nach Ladenschluss den Abfall entsorgen, wo ihr bereits ein Unbekannter auflauerte und sie ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht schlug.

Im Anschluss verlangte er von der Verletzten, den Tresor des Blumenladens zu öffnen. Eine Geldsumme im hohen vierstelligen Bereich erbeutete der Täter auf diese Weise, um sich danach unerkannt aus dem Staub zu machen. Die kurz darauf eingeleitete Fahndung nach dem Räuber blieb bislang erfolglos.

Das 19-jährige Opfer steht laut BILD unter schwerem Schock. Die Blumen-Boutique will nach dem Überfall die Sicherheitsmaßnahmen verstärken und einen Wachdienst engagieren.

Großbrand bei Floralife

Durch einen Großbrand überwiegend zerstört wurde das Firmengebäude des Schnittblumen-Spezialisten Floralife im belgischen Hasselt. Medienberichten zufolge war das Feuer am Sonntagabend gegen 21 Uhr in einer der Produktionshallen ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich demnach rasant aus und schlugen schon wenig später durch das Dach.

Die Feuerwehr kämpfte die ganze Nacht gegen den heftigen Brand an. Während ein Übergreifen der Flammen auf das vordere Bürogebäude verhindert werden konnte, fielen die hinteren Produktionshallen dem Feuer komplett zum Opfer. Zudem wurde die Betonkonstruktion des Gebäudes durch die große Hitze in Mitleidenschaft gezogen, weshalb akute Einsturzgefahr bestand. Weil die Feuerwehr daher den Brand nur von außen bekämpfen konnte, loderten einzelne Herde noch an den folgenden Tagen auf.

Vor fast genau zwei Jahren hatte es schon einmal bei Floralife gebrannt, damals am Firmenstandort in Houthalen. Auch dort wurden von dem zu Smithers Oasis gehörenden Unternehmen Frischhaltemittel für Schnittblumen produziert und die Produktionshallen von den Flammen zerstört, worauf Floralife die Gebäude bei Hasselt angemietet hatte.

Experten sollen jetzt die Ursache für den verheerenden Brand am Sonntagabend ermitteln.