Grüne Branche

Bloomways: Dialog mit deutschen Erzeugerbetrieben forciert

Der Schnittblumenspezialist Bloomways forciert im Rahmen der strategischen Neuausrichtung den Dialog mit seinen Erzeugerbetrieben. Insbesondere auf dem heimischen Markt soll der Fokus künftig stärker auf der Kommunikation mit den anliefernden Betrieben deutscher Gärtnerware liegen, teilt das Unternehmen mit. 

In der Pilotfiliale in Herongen soll künftig im wöchentlichen Wechsel ein deutscher Schnittblumenlieferant vorgestellt und mit einer besonderen Produktpräsentation in den Mittelpunkt gerückt werden. Foto: Bloomways

„Als deutsches Unternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, im regelmäßigen Austausch mit unseren Erzeugerbetrieben zu stehen“, so Bloomways-Geschäftsführerin Gerrie Swinkels. „Auch wenn unser Sortiment natürlich auch weiterhin international geprägt ist, um unseren Kunden genau die Produkte anzubieten, die sie benötigen, ist uns die Vermarktung der deutschen Erzeugerware und das konstruktive Miteinander mit den Produzenten ein besonderes Anliegen.“

Bloomways will künftig regelmäßige Gärtnertreffen veranstalten, bei denen über aktuelle Entwicklungen und Projekte berichtet wird. Ziel ist es, die Erzeugerbetriebe aus erster Hand über Neuerungen und Marketingaktionen, aber auch über Kundenwünsche zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich einzubringen und auf die Vorstellungen der Kunden schon im Rahmen ihrer Produktion reagieren zu können. Laut Bloomways profitieren somit beide Seiten von der Intensivierung des Erzeugerdialogs.

Zudem soll der Austausch mit den Filialleitern der Bloomways-Märkte forciert werden, beispielsweise im Rahmen eines gemeinsamen Workshops im Juni. Und auch in der Vermarktung deutscher Produkte will Bloomways neue Wege gehen. Ab sofort wird in der Pilotfiliale in Herongen, die kürzlich umfangreich modernisiert wurde, im wöchentlichen Wechsel ein deutscher Schnittblumenlieferant vorgestellt und mit einer besonderen Produktpräsentation in den Mittelpunkt gerückt. Damit soll die Aufmerksamkeit der Kunden gezielt auf Produkte mit dem Label „Deutsche Gärtnerware“ gelenkt werden. (ts/bw)