Grüne Branche

Blumen aus Äthiopien: Unsicherheit, aber auch neues Projekt

In Äthiopien wurde in den letzten Jahren eine beachtliche Blumenproduktion mit Schwerpunkt auf Rosen aufgebaut. Jungpflanzenbetriebe investierten dort ebenfalls. Aktuelle politische Unruhen in Äthiopien haben deshalb auch eine gartenbauliche Komponente. Kurzfristig sei kein Einfluss der politischen Unruhen auf Produktion und Export von Blumen in Äthiopien zu erwarten, heißt es in der niederländischen Zeitschrift Vakblad voor de Bloemisterij. Die Zukunft sei dort aber unsicher. In der gleichen Ausgabe erwähnt das Vakblad ein aktuelles Projekt des kenianischen Rosenproduzenten Sher. Dieses Unternehmen hat zusammen mit zwei Partnern in Äthiopien eine Fläche von 300 Hektar erworben. Auf Teilen davon werde Sher selbst Rosen anbauen. Auf anderen Teilen der Fläche wollen Sher und seine Partner zwar ebenfalls komplette Gärtnereien errichten, diese aber an Interessenten verpachten oder verkaufen.