Blumen: Bestellverhalten der Kunden auf Vor-Corona-Niveau

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger

Das rund gebundene Arrangement „Liebeserklärung“ war bei Fleurop der meistverkaufte Strauß zum diesjährigen Valentinstag. Foto: Fleurop

Blumen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschenken zum Valentinstag. Entsprechend positiv verlief das diesjährige Geschäft aus Sicht von Fleurop. Das Bestellaufkommen hat sich gegenüber dem Vorjahr allerdings etwas verringert, berichtet der Blumenversender.

Blumen zum Valentinstag nach wie vor bei Verbrauchern beliebt

Laut einer aktuellen Erhebung des Marketing-Anbieters Offerista lagen Blumen in diesem Jahr nach Parfüm und Schokolade auf Platz 3 der beliebtesten Geschenke zum Valentinstag – 29 Prozent der Befragten gaben demnach an, sich am meisten über Blumen zum „Tag der Liebenden“ zu freuen. Dass Rosen und Co. auch in diesem Jahr hoch im Kurs standen, bestätigte eine Umfrage des Verbands des deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI), der von guten Umsätzen der Blumengroßhändler in diesem Jahr berichtete. Auch die Vermarktungsorganisationen Veiling Rhein-Maas, Plantion und Royal FloraHolland zogen eine positive Bilanz zum Valentinstag 2022.

Trend geht zu saisonalen und regionalen Blüten

Fleurop gab auf Anfrage von TASPO Online ebenfalls an, dass das Geschäft zum „Tag der Liebenden“ insgesamt gut verlaufen sei. Bestellt wurden demnach in diesem Jahr von den meisten Kunden Blumensträuße im Wert zwischen 40 und 50 Euro, sehr beliebt waren – wie schon in den Jahren zuvor – Rosen. „Was Farben angeht waren, wie am Valentinstag erwartbar, Rot, Rosa und Pink vorherrschend“, berichtet der Blumenversender. „Darüber hinaus geht der Trend zu saisonalen und regionalen Blüten und weniger Exotisches.“ Topseller bei den Fleurop-Blumensträußen war den Angaben zufolge in diesem Jahr das Arrangement „Liebeserklärung“, ein rund gebundener Strauß in Violett-Rosa-Pink mit Rosen, Anemonen, Limonium, Germini, Santini und Alstroemerien sowie Pistazie und Salal als Beiwerk.

Angesprochen auf eventuelle Besonderheiten im diesjährigen Valentinsgeschäft, nennt Fleurop die auch von vielen Publikumsmedien wie Spiegel oder Tagesschau thematisierten hohen (Einkaufs-)Preise für Blumen „aufgrund der aktuellen Herausforderungen wie hohe Energiekosten und eingeschränkte Frachtkapazitäten“.

Bestellaufkommen bei Fleurop gegenüber 2021 etwas geringer

Darüber hinaus habe das Bestellaufkommen etwas unter dem des Vorjahres gelegen, als sich Deutschland im Lockdown befand und viele Menschen sich aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen nicht gegenseitig besuchen konnten. „In der Corona-Krise symbolisierten Blumen für viele Menschen Hoffnung und dienten als starkes Zeichen für Verbundenheit und Wertschätzung. Das war an einem erhöhten Bestellaufkommen im letzten Jahr deutlich abzulesen“, schildert das Unternehmen gegenüber unserer Redaktion. In diesem Jahr habe sich das Bestellverhalten der Kunden dagegen „wieder dem Niveau vor der Corona-Pandemie angeglichen“.