Grüne Branche

Blumen im Internet ersteigern: Anbieter "Flowerbuyer" verspricht Kostenersparnis und 24-Stunden-Lieferung

In wenigen Tagen startet ein neues Angebot für den Blumenfachhandel: Unter www.flowerbuyer.com haben Blumenfachgeschäfte ab dem 8. Oktober die Möglichkeit, über das Internet Schnittblumen zu ersteigern. Die bestellte Ware gelangt über Kurierdienste direkt vom Produzenten zum Käufer - und das innerhalb von 24 Stunden, so wirbt die Versteigerung.

Diese Kettenverkürzung soll dem Fachhändler 20 bis zu 30 Prozent an Kosten sparen, verspricht Frans Nieuwland, Europa-Direktor des niederländischen Versteigerers Flowerbuyer mit Sitz in Rijnsburg. "Der Produzent liefert die Ware um sechs Uhr morgens an einer Sammelstation an, wo sie verpackt und verladen wird. Um punkt 13 Uhr verlässt sie die Sammelstation und wird am nächsten Tag von FedEx am Vormittag geliefert. Grund für die Kostenersparnis ist, dass wir keine Kühlräume brauchen", die Ware werde gleich nach der Anlieferung verpackt und verschickt, erläutert Nieuwland. Idee und Konzept von Flowerbuyer sind nicht neu: Die Internetversteigerung wurde bereits vor zehn Jahren in Kanada ins Leben gerufen. Derzeit zählen in den USA, Kanada und Mexiko rund 16000 Blumenfachgeschäfte zu den Kunden. Nun möchte das Unternehmen auch in Westeuropa Fuß fassen. Beginnen wird die Versteigerung im Oktober in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Nach einer Anlaufphase soll sich das Verkaufssystem dann auf weitere Länder ausdehnen. Angemeldet waren in den Start-Ländern laut einer Pressemeldung im August bereits 850 Blumenhändler. Weitere Informationen lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 40.