Grüne Branche

Blumen Risse: Jedes Jahr ein neuer Markt

Eine ausgeklügelte Logistik und die enge Zusammenarbeit mit Gärtnereien mag neben Mut und Risikobereitschaft als Schlüssel für den Erfolg der vor 40 Jahren in Schwerte gegründeten Ladenkette Blumen Risse gewertet werden. Das von Peter Risse gegründete Unternehmen blickt, nahezu unbemerkt von der Branche, auf ein stetiges Wachstum mit jetzt 160 Filialen und 1600 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 124 Millionen Euro (2006) zurück. "Jedes Jahr ein neuer Markt", dieses Wachstum hat sich die nach eigenen Angaben größte Blumeneinzelhandelskette Deutschlands auf die Fahnen geschrieben, wobei es bei reinen Blumenläden auch einmal mehr sein können, wenn der Standort in die Logistik passt. Am 19. März eröffneten gleich zwei neue Risse-Filialen: ein Blumenmarkt am alten Chrysanth-Standort in St. Augustin sowie ein Laden in Bergisch-Gladbach. Risse unterscheidet drei verschiedene Markttypen: Blumenladen und -markt sowie Gartencenter. Sie grenzen sich so voneinander ab: Die Blumenläden sind zwischen 80 und 150 Quadratmeter groß. Ein Gartencenter hat typischerweise 5.000 bis 6.000 Quadratmeter und unterscheidet sich vom Blumenmarkt durch mehr Hartware und Tiefe im Sortiment. Ein Blumenmarkt umfasst 2.000 Quadratmeter weniger Verkaufsfläche als das Gartencenter und bietet das Grundsortiment beim Zubehör für Blumen und Pflanzen an, alles, was der Gartenfreund wirklich braucht. Die Gartencenter führen darüber hinaus Gartenbeleuchtung, Möbel, Wasser und Technik.