Grüne Branche

Blumengroßmarkt Dresden-Strehlen: Anlaufpunkt für heimische Gärtner

Nach mehreren Zwischenstadien wurde in den Gebäuden der ehemaligen Kooperationsgemeinschaft "Centraflor" am 1. Januar 1992 der Dresdner Blumengroßmarkt gegründet und am 30. September des gleichen Jahres von der NBV übernommen. Als die NBV ihre eigenen Gebäude im Norden Dresdens umgezogen war, entstand dann am 9. März 1994 in den frei gewordenen Räumen der Blumengroßmarkt Dresden-Strehlen als Betriebsteil der Centraflor GmbH & Co. KG. 1996 wurde er Mitglied der "Vereinigung deutscher Blumengroßmärkte" des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG). Heute ist dieser Großmarkt ein wichtiger Partner für die heimischen Zierpflanzenbetriebe, deren Produkte er als Kommissionsware übernimmt und entsprechend dem Verkauf abrechnet. Er ist Großabnehmer für die wenigen noch bestehenden Schnittblumengärtner des Dresdner Territoriums und ergänzt deren Produktion durch den Zukauf von auswärtiger Ware. Besonders wichtig ist er für die zahlreichen kleinen Topfpflanzenfirmen, da er in der Lage ist, kleine Posten zu vermarkten und auch hierzulande beliebte Pflanzen zu verkaufen, die nicht zum Standardsortiment gehören. Vier Kraftfahrer beliefern die 34 Einzelhandelsgeschäfte der "Centraflor"-Ladenkette in Dresden und Umgebung täglich und versehen das Streckengeschäft in Ostsachsen. Seit April gibt es eine geschlossene Wegeführung und abgerechnet wird nur noch an der Hauptkasse, so dass sich der Zeitaufwand beim Einkauf verringert.