Grüne Branche

Bodenbearbeitung: Effektiv und umweltschonend

Baumschultechnik
Diverse Bodenbearbeitungstechniken auf einen Schlag – diese günstige Gelegenheit nutzten viele Messebesucher der Baumschultechnik 2012 in Ellerhoop, vorrangig auch bei der Maschinen- vorführung. In den eigens dafür eingerichteten Testfeldern konnten die Hersteller zeigen, wie ihre technischen Entwicklungen in der Praxis funktionieren und wie sauber sie arbeiten.

Den hydraulisch verstellbaren TKV-Rahmen in der Ausführung mit vier mal drei Sternscheibenpaketen führte die hessische Firma Röll Weinbaugeräte (Haunetal/ Wehrda) in Alleebaumkulturen vor. Röll war erstmalig als Aussteller in Ellerhoop. Diese Scheibenpakete stehen entgegengesetzt leicht schräg zur Zugrichtung. In Verbindung mit einer nachlaufenden Krümelwalze dient der TKV der biologisch-mechanischen Bodenbearbeitung im Unterstockbereich.

Fingerhacken
Ebenfalls umweltschonend ist die mechanische Bodenbearbeitung mit den Fingerhacken der Serie Habicht aus dem Hause K.U.L.T. Kress (Vaihingen/Baden-Württemberg). Es gibt bei der kleinen Version zwei verschiedene Härtegrade der Finger, in unterschiedlichen Farben. In Ellerhoop kamen gelbe Finger zum Einsatz. Die weicheren in Orange sind für einfache Bedingungen geeignet.

Durch ihre Schrägstellung greifen die bodenangetriebenen Finger seitlich um die Kulturpflanzen herum und hacken selbst in der Reihe den frisch gekeimten Wildkrautwuchs aus. Weil die Kräuter kurz nach dem Keimen am einfachsten zu entfernen sind, sollte die Fingerhacke spätestens rund zehn Tage nach dem Pflanzen eingesetzt werden. Im Test war eine dreireihige Hacke. Die kleine Fingerhacke eignet sich für Reihenabstände ab 25 Zentimeter. Größere Versionen sind für Reihenabstände ab 40 beziehungsweise ab 90 Zentimeter einsetzbar. Dafür sind drei unterschiedliche Härtegrade der Finger verfügbar.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit weiteren Beispielen und Beschreibungen in Ausgabe 05/ 2013 Deutsche Baumschule.