Bodendecker im Portrait

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Japanische Astilbe, Jap. Prachtspiere

Astilbe japonica
Deutscher Name: Japanische Astilbe, Jap. Prachtspiere

Geselligkeitsstufe: 3–4

Allgemeines: Die meisten ostasiatischen Astilben-Arten gibt es fast nicht mehr in Reinkultur, sondern nur in zahllosen Sorten als Kreuzungen, die noch einige spezifische Eigenschaften ihrer Ausgangsform aufweisen und durchweg an Attraktivität gewonnen haben.

Verbreitung: Südliche japanische Inseln; im Bergland, in Schluchten und an feuchten, schattigen Felshängen; vergesellschaftet ist die Wildart mit diversen Ahorn-Arten (A. sieboldianum, A. mono), zahlreichen sommer- und wintergrünen Azaleen ( Rhododendronyedoense var. poukhanense oder R. albrechtii), dazu Haselwurz-Arten (Asarum), Wachsblumen (Kirengeshomaplamata) und vielen Farnen, wie Polystichum-Arten.

Eigenschaften und Anforderungen: Absonnig bis lichter Schatten, kühl-luftfeucht; meist frosthart, gelegentlich Spätfrost gefährdet; empfindlich gegen Hitze und Trockenheit; fordert dauerhaft frische bis feuchte, humus- und nährstoffreiche Lehmböden, anfällig gegenüber winterlicher Staunässe; Bodenreaktion sauer bis neutral. Ungeeignet für Stadtklima, trittempfindlich.

Prof. Dr. Peter Kiermeier,
Weihenstephan


Die vollständige Beschreibung können Sie in Ausgabe 06/2015 Deutsche Baumschule nachlesen.

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