Brandenburg und DUH fördern zehn grüne Schulhöfe

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Die Gewinner des Wettbewerbs „Zehn grüne Schulhöfe für Brandenburg“ stehen fest. Symbolfoto: Ryan Jacobsen/ Pexels

Mit einem Wettbewerb haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Brandenburgische Umweltministerium Schulhöfe gesucht, die klimagerecht und nachhaltig umgestaltet werden sollten. Die Gewinner des Wettbewerbs stehen nun fest. Vier Schulen erhalten demnach eine Anschubfinanzierung von jeweils 30.000 Euro, weitere sechs Schulen bekommen je 5.000 Euro.

Die Gewinnerschulen

Klimagerecht und nachhaltig sollen sie werden, die Pausenaufenthaltsorte von insgesamt zehn Schulen in Brandenburg. Im Wettbewerb „Zehn grüne Schulhöfe für Brandenburg“ suchten das Umweltministerium und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im vergangenen Jahr Schulen, die eine naturnahe und klimaangepasste Umgestaltung ihrer Schulhöfe planten. Es wurden dabei vier Umsetzungsschulen gesucht, die bereits eine Planung für ihren Schulhof erarbeitet haben, weitere sechs Schulten sollten eine Unterstützung für eine partizipative Planung erhalten. Bei den Umsetzungsschulen handelt es sich um die bundtStift Schule Strausberg, das Goethe-Schiller-Gymnasium Jüterborg, die Kinderschule Oberhavel Oranienburg und die Sigmund-Jähn-Grundschule Fürstenwalde/ Spree, die für ihre Projekte jeweils 30.000 Euro Förderung erhalten. Je 5.000 Euro erhielten die sechs Planungsschulen Comenius-Oberschule Wünsdorf, Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule Teltow, Grundschule am Kiefernwald Michendorf, Grundschule Gebrüder Grimm Brandenburg an der Havel, Grundschule Klosterfelde, Konrad-Wachsmann-Oberstufenzentrum Frankfurt (Oder).

Finanzielle und fachliche Unterstützung

In einem feierlichen Akt an der Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule in Teltow würdigten Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel und DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner alle teilnehmenden Schulen. Dabei eröffneten die Anwesenden einen Teil der erarbeiteten Planungen auf dem Schulhof, ein Hochbeet. Die finanzielle Förderung erhalten die Schulen dabei vom brandenburgischen Umweltministerium, für die fachliche Beratung und Unterstützung stand die Deutsche Umwelthilfe jederzeit bereit, die verschiedene Workshops und fachlichen Input, sowie den Austausch und die Vernetzung untereinander beinhaltet.

Schulen als Multiplikator

„In allen zehn Projektschulen - egal ob Planungs- oder Umsetzungsschule – haben sich Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement eingebracht, gemeinsam überlegt und kräftig Hand angelegt. Dieses Engagement zeigt deutlich, dass viele sich eine bewusstere Gestaltung unserer Alltagsräume, naturnah und erlebbar wünschen. Im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung erleben Schülerinnen und Schüler, wie aktiver Klima- und Biodiversitätsschutz funktionieren kann und schaffen sich einen Platz zum Wohlfühlen“, so Vogel. „Wir freuen uns sehr über die vielfältigen Ideen und die große Motivation der zehn Schulen in Brandenburg, die wir bei der partizipativen Planung und Umgestaltung ihres Schulhofs hin zu einem klimagerechten, nachhaltigen und grünen Lern- und Lebensraum begleiten dürfen. Damit leisten die Schulen nicht nur einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz, sondern senden auch ein wichtiges Signal für den Weg in eine klimafreundlichere und klima-angepasste Zukunft in das Quartier, die Kommune und an andere Schulen“, fügt Müller-Kraenner hinzu.

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