Grüne Branche

Bürobegrünung: Pflanzen am Arbeitsplatz motivieren mehr als Koffein

Pflanzen im Büro gehören zu den zehn wichtigsten Gründen, warum der Job Spaß macht. Das zeigt die repräsentative Studie „Arbeitsmotivation 2014“ der ManpowerGroup Deutschland.

Pflanzen am Arbeitsplatz sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Foto: die Raumbegrüner

Demnach stehen Pflanzen im Büro auf Platz acht, die Raumgestaltung insgesamt nimmt Platz fünf ein. Vor allem für die 25- bis 34-Jährigen (33 Prozent) ist das lebende Grün ein entscheidender Faktor zur Arbeitsmotivation, so die Studie.

„Begrünte Arbeitsplätze motivieren und mindern Stressgefühle“, bestätigt Lutz-Peter Kremkau, Geschäftsführer des bundesweiten Verbundes „die Raumbegrüner“. 28 Prozent der zur „Arbeitsmotivation 2014“ Befragten gaben außerdem an, dass Zimmerpflanzen die Optik und das Raumklima verbessern. Gerade in Büros, vor deren Fenster keine Bäume stehen, würden sie ein Gefühl von Natur vermitteln.

Darüber hinaus wirken sich Pflanzen positiv auf den Stressabbau aus, wie Untersuchungen des US-Wissenschaftlers Roger S. Ulrich gezeigt haben. Dazu zeichnete er die physiologischen Reaktionen der Menschen auf und kam anhand von Leitfähigkeit der Haut, Muskelspannung, Pulskurve und Herzfrequenz zu dem Ergebnis, dass bereits der Anblick von Pflanzen Stress abbauen könne.

Die ersten Plätze in der „Arbeitsmotivation 2014“-Studie belegen übrigens das gute Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten (77 Prozent), flexible Arbeitszeiten (67 Prozent) und ein kollegialer Umgang auch nach Feierabend (45 Prozent). Weitere Faktoren sind die betriebliche Gesundheitsförderung (38 Prozent) und auf Platz fünf die ansprechende Raumgestaltung (35 Prozent). 33 Prozent haben mehr Spaß im Job durch Teamarbeit (Platz sechs), für 32 Prozent spielt es eine Rolle, ob ihre Firma sie mit Getränken versorgt (Platz sieben).

Wo kleine Aufmerksamkeiten die Wertschätzung zeigen, sind der Studie zufolge 24 Prozent motivierter (Platz neun). Auf Platz zehn liegt die persönliche Schreibtischgestaltung, während Kaffee mit 23 Prozent nur den elften Platz belegt. (ts)

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von Manpower.