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Buga 2015 Havelregion: Blumenhallenschauen in der Kirche

Die Bundesgartenschau (Buga) 2015 Havelregion ist an sich mit ihren fünf Buga-Kommunen in zwei Bundesländern bereits eine Neuheit. Ungewöhnlich sind aber auch die Orte, an denen die Blumenhallenschauen stattfinden sollen. „Erstmals in der Geschichte der Ausrichtung von Bundesgartenschauen in der Bundesrepublik werden wir Blumenhallenschauen in zwei Kirchen stattfinden lassen. Ich kann Ihnen versprechen: Es wird faszinierend für unsere Besucher“, so Erhard Skupch, Geschäftsführer des Buga-Zweckverbandes. 

Vorgesehen für die Blumenhallenschauen sind die Kirche St. Laurentius in der Hansestadt Havelberg (nördlicher Ausgangspunkt der Buga) und die Kirche St. Johannis in Brandenburg an der Havel (südlicher Ausgangspunkt der Buga). Durch ihre Verortung ganz im Norden und ganz im Süden der Buga-Region haben die beiden Kirchen eine Klammerfunktion – sie rahmen das gesamte Buga-Areal, das sich über 80 Kilometer entlang der Havel erstreckt, ein.

Insgesamt werden innerhalb des Buga-Zeitraumes von 177 Tagen (18. April bis 11. Oktober 2015) 36 Blumenhallenschauen präsentiert. „Das ist eine riesengroße Herausforderung für unsere Gärtner und Floristen. Sie müssen vor allem in der Vertikalen arbeiten, nicht wie bisher in einer horizontalen Fläche“, sagt Buga-Chefgärtner Rainer Berger. Er ist zugleich Ausstellungsbevollmächtigter der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) mit Sitz in Bonn und für die Buga 2015 ins Buga-Vorbereitungsteam abgeordnet.

Spannend ist auch, dass es keinerlei thematische Überschneidungen bei den Buga-Blumenhallenschauen geben wird. „Jede Schau ist absolut einmalig, jede ist absolut sehenswert. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Blumenhallenschauen die größten Besuchermagnete sind. Darauf stellen wir uns ein und daran werden wir letztlich auch gemessen“, so Berger. (ts/buga)